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Bupalus piniarius (L.) Gemeiner Kiefernspanner ( Lepidoptera , Geometridae ) |
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Der Gemeine Kiefernspanner ist einer der bedeutendsten Kiefernschädlinge. |
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Verbreitung |
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Im Verbreitungsgebiet der Kiefer, von West-, Mittel- und Teilen Nordeuropas, auch im Kaukasus, Ural und Ostsibirien. |
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Wirtspflanzen |
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Kiefer (nur bei Nahrungsmangel an anderen Nadelbäumen). |
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Merkmale |
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Falter: Flügelspannweite der Männchen 30-38 mm, die der Weibchen 32-40 mm. Flügel der Männchen schwarzbraun mit weißgelben Flecken, die der Weibchen rostbraun mit ähnlicher, aber undeutlicherer Zeichnung. |
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Eier: Oval, hellgrün, glatt, von oben betrachtet in der Mitte etwas eingedrückt. Kurz vor dem Schlüpfen färben sie sich rötlich. |
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Die Raupen sind grün und besitzen weiße Längsstreifen, die auf die grüne Kopfkapsel übergreifen (im Unterschied zur Forleule). Sie durchlaufen 5-6 Stadien. |
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Puppen: Länge 10-12 mm, zunächst grün, später grünbraun, mit einspitzigem, kurzem Aftergriffel (Kremaster). |
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Entwicklungen |
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Generation 1-jährig. Bionomieformel: 67 - 7.11 / 11 , 5 + 57 |
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Imagines |
Die Falter schlüpfen im Mai (Südeuropa) bzw. im Juni (Mitteleuropa) in den frühen Morgenstunden. Das Schwärmen erfolgt tagsüber, bevorzugt bei windstiller, warmer Witterung, hauptsächlich im Inneren der Bestände. Die Kopula erfolgt innerhalb 24 Stunden nach dem Schlüpfen. |
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Eiablage |
Die Weibchen legen sehr bald nach
der Kopula 100-150 Eier in einreihigen Zeilen von 2-7, maximal 32
Stück an alte Nadeln. Die Eier werden über die ganze
Krone verteilt, bevorzugt jedoch im mittleren und oberen Teil auf
der Süd- und Südostseite. |
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Larven |
Junglarven sind zunächst 3 mm lang. Sie wachsen nur langsam auf ca. 30 mm heran. Die Larvenzeit erstreckt sich über 4 Monate. Die Junglarven fressen an Altnadeln, diesjährige Nadeln werden nicht angenommen. Sie erzeugen Rinnen von der Fläche her. Das 2. Stadium geht dann zum charakteristischen Schartenfraß an den Nadelrändern über. Schließlich verbleiben nur noch die Mittelrippen mit zackigen Nadelresten, an denen Harztropfen austreten. Der Fraß erfolgt hauptsächlich nachts. |
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Verpuppung |
Die Altlarven begeben sich zwischen September und Dezember in den Boden (bis an die Grenze der Mineralschicht) und bilden hier eine Wiege ohne Gespinst. Über ein Vorpuppenstadium wandeln sie sich innerhalb von 2 Wochen bis mehrere Monate zur Puppe um, wobei sie sich zunehmend von 30 mm auf 12 mm verkürzen. |
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Überwinterung im Puppenstadium. |
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Forstliche Bedeutung |
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Der Gemeine Kiefernspanner ist ein gefährlicher Forstschädling.
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Prognose |
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Bei uns findet im Winter routinemäßig eine stichpunktartige Bodensuche (Probepuppensuche) statt. Im Falle von höheren Dichten werden zusätzliche Parameter ermittelt. |
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