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Fam. Eriocraniidae Trugmotten, Sparkling Archaic Sun Moths
( Lepidoptera ) |
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Die Trugmotten sind eine kleine, phylogenetisch ursprüngliche Schmetterlingsfamilie, deren Larven sich als Minierer in den Blättern von Birken, Haseln und Buchengewächsen entwickeln. |
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Verbreitung |
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Die Trugmotten sind mit bisher 26 Arten in den gemäßigten Zonen der holarktisch verbreitet, davon kommen 16 in der Nearktis und 10 Paläarktis vor. |
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Wirtspflanzen |
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Die Larven minieren auf Fagaceae und Betulaceae. Während die nordamerikanischen Arten ausschließlich auf Buchengewächsen leben, entwickeln sich die eurasischen Arten auf verschiedenen Arten der Fagales. |
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Merkmale |
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Imagines |
Die Imagines sind klein, oft metallisch gefärbt oder gefleckt. Bei dieser ursprünglichen Gruppe findet man noch Mandibeln, diese sind jedoch ungezähnt, ohne Gelenke und funktionslos. |
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Larven |
Die Beine der Raupen sind, in Anpassung an das Minenleben, stark reduziert. |
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Biologie |
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Die Lebensweise der univoltinen Arten ist sehr ähnlich: |
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Imagines |
Die Imagines schlüpfen sehr zeitig im Frühjahr. |
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Eier |
Die Eier werden mit einem skalpellartigen, messerscharfen Legebohrer in das Blattgewebe gelegt. |
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Larven |
Die schlüpfenden Junglarven erzeugen eine Gangmine, die von den folgenden 3 Larvenstadien zu einer Platzmine erweitert wird. Es wird das gesamte Parenchym verzehrt, so daß nur noch die beiden Epidermen erhalten bleiben. Die Mine ist somit durchsichtig. Charakteristisch für die Eriocraniidae ist die Anordnung des Kots, der sich perlschnurartig durch die gesamt Mine zieht. Die Larvalentwicklung liegt bei etwa 4-6 Wochen, je nach Art, geographischer Lage und Witterungsbedingungen. |
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Puppen |
Die Altlarven verlassen das Blatt und spinnen ihren Kokon im Boden. Die Verpuppung erfolgt im Herbst. Im Frühjahr verläßt die Puppe (Pupa exarata libera) den Boden und schlüpft aus der Puppenhülle. |
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Bedeutung |
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Als Schädlinge sind sie i.d.R. nur von geringer forstlicher Bedeutung. Lediglich Eriocrania sparrmannella kann auf Birke bei seltenen Massenvermehrungen zu einem vorzeitigen Blattfall und somit zu Zuwachsverlusten führen. |
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Bestimmung |
Die Altlarven lassen sich anhand der Färbung, der Kopfkapsel und der Beborstung voneinander unterscheiden.
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Beispiele |
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Literatur |
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