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Cossus cossus (L., 1758) Weidenbohrer - Goat Moth [ Lepidoptera , Cossidae ] |
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Verbreitung |
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Europa, Sibirien, Zentralasien, Ferner Osten, westliche und nördliche Teile Chinas. Bei uns sind sie in Aulandschaften, Waldgebieten, Obst und Hausgärten anzutreffen. |
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Wirtspflanzen |
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polyphag: Weiden, Pappeln, Obstbäume, Ulme, Erle, Eiche, Linde, Esche, Buche, Birke und Ahorn. |
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Merkmale |
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Flügelspannweite der Männchen 65-70 mm, die der Weibchen 80-95 mm. Bei beiden Geschlechtern sind die Vorderflügel graubraun bis dunkelgrau und besitzen einen verschwommenen hellen Fleck. |
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Die Hinterflügel sind grau-braun mit matten, dunklen Wellenlinien. Der Thorax ist dunkel, das Abdomen hell-dunkel geringelt. |
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Die Eier sind hellbraun gefärbt und ca. 1.2 mm lang. Von oben gesehen haben sie eine länglich-oval Form und besitzen schwarze Meridionalstreifen. |
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Länge der Puppen 40-50 mm, gelb, mit dunkelbraunen Flügelscheiden. |
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Biologie |
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Generation mindestens 2jährig, in manchen Gebieten 3-4jährig: Bionomieformel: 67 - 8 , A , 4 / 5 + 56 |
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Die Imagines schwärmen im Juni-Juli, meist abends. |
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Die Eiablage erfolgt im Juni-Juli. Die Eier werden dabei in Gruppen von 15-50 Stück in Rindenritzen abgelegt, bevorzugt im unteren Bereich der Stämme bis in eine Höhe von 2 m. Ein Weibchen kann bis zu 900 Eier ablegen. Die Eizeit liegt bei 14 Tagen. |
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Die Larven schlüpfen ab August, ihre Entwicklung ist mehrjährig. Die Junglarven plätzen zunächst unter der Rinde, gehen dann aber ins Holz über |
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Sie bohren sich bis etwa 2 m aufwärts und steigen dann wieder abwärts in die flachstreichenden Wurzeln. Nagespäne und Kot werden durch Öffnungen ausgeworfen. Bei Nahrungsmangel können die Larven auf andere Bäume überwandern. |
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Die Larven überwintern wenigstens zweimal. |
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Abschluß der Larvalentwicklung frühestens im Mai des 3. Jahres. |
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Die Verpuppung erfolgt im Mai, unterhalb der Ausbohröffnung. Dabei schiebt sich die Puppen halb aus der Öffnung heraus. Die Puppenruhe beträgt etwa 3-6 Wochen. |
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Bedeutung & Diagnose |
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Der Schaden ist hauptsächlich technisch. Diagnose: |
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Ausgeworfener Kot und Späne. |
Die Larven fallen durch ihren starken Holzessig-Geruch auf. |
Die Bohrgänge sind, im Gegensatz zum Blausieb, oval. |
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