|
Coleophora laricella Lärchenminiermotte, Larch Casebearer [ Lepidoptera , Coleophoridae ] |
|
Verbreitung |
|
In ganz Europa verbreitet. In den Alpen geht sie bis zur Baumgrenze vor. Sie hat sich auch nach Nordamerika ausgebreitet. |
|
Wirtspflanzen |
|
Larix, gelegentlich Pseudotsuga douglasii, in Nordamerika auch Abies balsamea und Pinus stribus. |
|
Merkmale |
|
Imagines |
Es handelt sich um kleine Falter mit einer Spannweite von ca. 9 mm. Die Flügel sind grau gefärbt, am Hinterrand sind sie mit Fransen besetzt. |
|
|
Larven |
Ihr Körper ist rot-braun, die Kopfkapsel schwarz gefärbt. Im ausgewachsenen Zustand erreichen die Larven eine Länge von ca. 4 mm. |
|
|
Biologie |
|
Generation 1-jährig - Bionomieformel: 56-6 , 4 / 4 + 56 |
|
Imagines |
V-VI |
Imagines schwärmen meist am Nachmittag. |
|
Eier |
V-VI |
Ablage von ca. 50 Eiern an die Unterseite von Lärchennadeln. |
|
Larven |
VI |
L1 bohrt sich durch Eiboden in die Nadel und miniert in ihr. Im September ist die Nadel ausgehöhlt. Die Larve erzeugt dann den charakteristischen Sack. Die weiteren Stadien minieren von nun an aus ihrem Sack heraus andere Nadeln (so tief sie mit ihrem Vorderkörper hinein kommen). |
|
|
|
Larven überwintern an Kurztriebknospen bis zum April des nächsten Jahres. |
|
|
IV |
Beendigung des Larvenfraßes im 2. Jahr. Der Sack ist inzwischen zu klein, so daß aus 2. Nadel ein erweiterter Sack gebildet werden muß. |
|
Puppen |
IV |
|
Forstliche Bedeutung |
|
|
|
|
|
ohne Abbildungen (51 kb) |
mit Abbildungen (200 kb) |
|
Last
modified: |