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Megastigmus Samenwespen i.e.S. ( Hymenoptera , Chalcidoidea , Torymidae ) |
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Der überwiegende Teil der Arten ist phytophag und ernährt sich vom Endosperm sich entwickelnder Samen verschiedener Curpessaceae, Pinaceae und Rosaceae. Einige Arten, wie M. stigmatizans und M. dorsalis, sind jedoch Parasitoide von Gallbildnern. |
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Verbreitung |
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Weltweit wurden ca. 86 Arten beschrieben. In Europa findet man 16 Arten, davon sind 14 phytophag und 2 parasitisch. |
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Merkmale |
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Imagines |
1.5-5.5 mm groß, Flügelgeäder stark reduziert. Die europäischen Arten in Samen sind schwarz oder schwarz mit gelber Zeichnung. Die Weibchen sind meist durch ein sehr dünnen, langen und aufwärts gebogenen Legebohrer gekennzeichnet. |
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Eier |
Die Eier sind weiß elliptisch. Sie besitzen eine kurze Spitze und einen langem, gebogenen Endfortsatz, der jedoch nach der Eiablage schnell einschrumpft. |
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Larven |
Weiß, weich, bauchwärts gekrümmt, beinlos. |
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Puppen |
Pupa libera, weiß. Der Legebohrer ist sichtbar und liegt der Puppe, über den Rücken gebogen, an. |
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Biologie |
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Die Biologie der sich in Samen entwickelnden europäischen Arten ist relativ ähnlich: Die Weibchen legen im zeitigen Sommer ihre Eier in die jungen Samen ab. Die Larven sind, zumindest bei niedrigeren Populationsdichten, solitär (d.h. jeweils eine Larve je Samen) und verzehren im Laufe ihrer Entwicklung mehr oder weniger das gesamte Endosperm. Die Überwinterung erfolgt als Präpuppe im Samen und erst im Frühjahr die Verpuppung. Die schlüpfenden Imagines verlassen den Samen durch ein rundes Ausbohrloch. Einige Arten können 2-3 Jahre überliegen. Die meisten Arten sind relativ wirtsspezifisch und auf eine Pflanzengattung beschränkt.
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