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Gatt. Stauronematus mit Stauronematus compressicornis ( Hymenoptera , Symphyta , Tenthredinidae , Nematinae ) |
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Diese Gattung ist bei uns nur mit einer Art, Stauronematus compressicornis, vertreten. Ihre Larven sind leicht an dem einmaligen Fraßverhalten zu erkennen, sie erzeugen um den Fraßort Schaumpalisaden, die einen gewissen Schutz gegen invertebrate Räuber darstellen. |
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Verbreitung |
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Die Art ist holarktisch verbreitet. |
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Wirtspflanzen |
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Die Larven entwickeln sich an Schwarzpappeln (Populus nigra), aber auch an anderen Pappelarten, wie z.B. Zitterpappel (Populus tremula). |
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Biologie |
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Palisadenbau |
Die Larven erzeugen in der Blattfläche ein Fraßloch. In diesem Fraßloch sitzen sie nun, um es stetig zu erweitern. In regelmäßigen Abständen unterbricht die Larve ihren Fraß für einige Minuten, und erzeugt um den Fraßort herum Schaumpalisaden. |
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Die Schaumpalisaden stellen einen Schutz gegen Räuber dar. Ameisen, die mit den Pallisaden in Kontakt geraten, ziehen sich sofort zurück und putzen intensiv ihre Antennen (Boevè & Pasteels 1985). |
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Entwicklung |
Die Art durchläuft 1-2 Generationen im Jahr. In Mitteleuropa schlüpfen die Imagines im Mai-Juni. Die Weibchen legen durchschnittlich 35-40 in Reihen in die Unterseite der Blattnerven ab. Sie schlüpfen nach etwa 5-12 Tagen. Die 4-5 Larvenstadien werden in 2-4 Wochen durchlaufen. Die Kokons werden in den obersten Bodenschichten, am Stammfuß oder im Laub gesponnen. |
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