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Platycampus luridiventris Fall. [ Hymenoptera , Symphyta , Tenthredinidae, Nematinae ] |
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Gleichen die Imagines dieser Art denen anderer Nematinen aus, so kann man die asselförmigen Larven, die sich auf der Unterseite von Erlen-Blättern entwickeln, leicht ansprechen. |
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Verbreitung |
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In Mitteleuropa verbreitet, überall dort vorkommend, wo auch die Wirtspflanzen der Larven auftreten. |
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Wirtspflanzen |
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Als Wirtspflanzen werden in der Literatur gemeinhin die 3 Erlenarten angegeben (Schwarzerle - Alnus glutinosa, Grauerle - A. incana, Grünerle - A. viridis). Es zeigte sich jedoch, daß sich die Tiere auf den Wirtspflanzen biologisch und genetisch unterscheiden, obwohl sie morphologisch kaum auseinander gehalten werde können. Es ist nicht klar, ob es sich um eigenständige Arten oder um Populationen handelt, die in der Artbildung begriffen sind. |
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Merkmale |
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Die grünen Larven sind, für eine Blattwespe, ungewöhnlich stark asselförmig abgeflacht. |
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Biologie |
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Es wird eine Generation je Jahr durchlaufen |
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Eiablage: Die Weibchen legen einzelne Eier unterseits in die Mittelrippe der Erlenblätter ab. |
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Die schlüpfenden Larven entwickeln sich auf der Blattunterweite. Sie sind, bedingt durch Farbe und Körpergestalt hervorragend getarnt. Hinzu kommt, daß sie den überwiegenden Teil der Zeit nicht fressen, sondern bewegungslos nahe der Mittelrippe ruhen. Nur alle 2-4 Stunden wandern sie auf die Blattfläche, um dort für ca. 10-20 Minuten ein Loch in die Fläche zu fressen. Danach wandern sie wieder zur Mittelrippe zurück. Die Larvalentwicklung ist mit etwa 90 Tagen im Freiland ungewöhnlich lang. |
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Puppen: Im Spätherbst wandern die Larven zu Boden, um sich in den obersten Bodenschichten in einem braunen Kokon einzuspinnen. Die Verpuppung erfolgt im darauf folgenden Frühjahr. |
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