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Hemichroa crocea (Geoffroy 1785) ( Hymenoptera , Symphyta , Tenthredinidae , Nematinae ) |
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Verbreitung |
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Europa |
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Wirtspflanzen |
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Die Art kann auf Birken (Betula) und den 3 Erlenarten (Alnus glutinosa, Alnus incana & Alnus viridis) auftreten, wobei es Populationsunterschiede geben muß. So fand sie sich im österreichischen Waldviertel hauptsächlich auf Grünerle (Alnus viridis), während benachbarte Schwarzerlen-Büsche (Alnus glutinosa) unbefallen blieben. In Deutschland hingegen findet man H. crocea-Larven regelmäßig auf Schwarzerlen. |
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Biologie |
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Hemichroa crocea ist eine gregäre Nematinen-Art und unterscheidet sich schon so von der solitären Hemichroa australis, welche auf den gleichen Wirtspflanzen anzutreffen ist. |
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Eiablage in Reihen in den Blattstiel. |
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Junglarven fressen zunächst Löcher in die Blattfläche. |
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Hemichroa crocea stellt eine Besonderheit unter Blattwespen dar, da die kolonial lebenden Larven miteinander kommunizieren können. Sie Streichen mit dem Hinterleib über den Blattrand und erzeugen dadurch ein kratzendes Geräusch, welches auch für den Menschen deutlich hörbar ist. Dazu besitzen sie am Hinterleib kleine Zähnchen (genaugenommen auf dem Supraanalllappen). Diese Substrat-Stridulation wurde erstmals von T. Hogräfe (1984) im Rahmen seiner Diplomarbeit entdeckt. Bei seinen Versuchen fand er Hinweise, daß diese Art der Kommunikation eine Information über die Futterpflanzenqualität darstellt. Sie hat nichts mit einer Feindabwehr zu tun, da zwar auf Störungen mit dem für Nematinen typischen Abdomenschlagen geantwortet wird, dabei aber keine Geräusche erzeugt werden. H. crocea kann 2 Generationen im Jahr durchlaufen. |
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