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Fam. Sphecidae Grabwespen ( Hymenoptera , Apocrita ) |
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Verbreitung |
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Diese große Hymenopterenfamilie ist mit weltweit 7700 Arten vertreten, die in etwa 11 Unterfamilien zusammengefaßt werden. Ihre Artenzahl ist in den Tropen weitaus größer als in unseren Breiten und so konnten auf den Britischen Inseln auch nur 115 Arten nachgewiesen werden. |
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Merkmale d. Imagines |
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Körper |
Bei den Grabwespen handelt es sich um wespenähnliche Tiere, die in beiden Geschlechtern geflügelt sind. Sie gehören mit zu den größten Hymenopteren und einige Arten können eine Körperlänge von bis zu 5 cm erreichen. Die kleinsten Arten messen allerdings gerade einmal 3 mm. Der Körper ist im Allgemeinen nur spärlich behaart. |
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Kopf |
Die Tiere besitzen große Komplexaugen, die manchmal nierenförmig eingeschnitten sein können. In Anpassung an ihre Lebensweise (s.u.) tragen Grabwespen große Mandibeln. Die Geschlechter können an den Antennen unterschieden werden: Weibchen besitzen 12, Männchen 13 Antennensegmente.(Es gibt aber oft noch andere Unterscheidungsmerkmale wie Form der Antennen und Fußglieder, Körpergröße und Färbung). |
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Thorax |
Der Vorderfuß der Weibchen ist mit kräftigen langen und breiten Dornen besetzt, die ihnen das Graben ermöglichen. Die Vorderflügel setzen sich aus zahlreichen Adern und geschlossenen Zellen zusammen und besitzen ein Pterostigma. |
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Abdomen |
Der Hinterleib sitzt der Brust teils ungestielt, gestielt gestielt an. |
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Biologie |
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Ernährung |
Die Imagines sind Besucher nektarreicher Blüten, die Larven allerdings rein karnivor. Dabei betreiben die Tiere eine Brutfürsorge. |
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Entwicklung |
Die Weibchen verproviantieren ihre Nachkommen mit Nahrung. Hierzu fangen sie andere Insekten, paralysieren die Beute mit ihrem Giftstachel und tragen sie dann in das Nest ein. Je nach Größe der Beute wird diese im Flug ins Nest eingetragen, oder dorthin geschleppt. Das Lähmen hat gegenüber dem Abtöten den Vorteil, daß sich die Beute »länger hält«. Manchmal werden zur Sicherheit noch Beine und Flügel abgebissen, um eine Flucht unmöglich zu machen. Zum Teil sind die einzelnen Arten ausgesprochen wirtsspezifisch, als Beute kommen dann nur ganz bestimmte Insektengruppen in Frage. Trotz des deutschen Namens graben nicht alle Spheciden, viele Arten erzeugen ihre Nester aus Lehm und Pflanzenteilen. |
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Besonderheiten |
Vertreter der Gattung Nysson sind Cleptoparasiten und schmarotzen in den Nestern anderer Spheciden. |
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Beispiele |
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