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Fam. Siricidae Holzwespen, wood wasps, horntails ( Hymenoptera , Symphyta ) |
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Die Vertreter dieser kleinen Familie sind überwiegend in den temperierten Wäldern der nördlichen Regionen anzutreffen. Den Namen haben sie erhalten, weil sich die Larven endophytisch in Holz entwickeln. Einige Arten wurden nach Australien und Südamerika verschleppt und haben dort erhebliche Probleme verursacht. |
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Verbreitung |
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Weltweit ca. 100 Arten, in Mitteleuropa ca. 10 Arten. |
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Merkmale |
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Imagines |
Imagines relativ groß, meist über 14 mm, wobei die Männchen meist kleiner als die Weibchen sind. Das Abdomen ist zylindrisch ausgebildet,das Tergit 1 median geteilt. |
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Die Antennen setzen sich aus 12-30 Segmenten zusammen. Die Vordertibia trägt nur einen einzigen Sporn, die Mitteltibia keine Praeapical-Sporne. Die Weibchen besitzen einen langem, kräftigen Legebohrer, der den Hinterleib deutlich überragt. |
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Larven |
Die gelblich-weiß gefärbten Larven sind augenlos (endophytische Lebensweise). Es sind kräftige beißend kauende Mundwerkzeuge ausgebildet. Die Antennen sind 1-gliedrig. Sie besitzen kurze Brustbeine, Afterfüße fehlen. |
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Biologie |
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Eiablage |
Die Eiablage erfolgt in stehende, gefällte oder geschädigte Stämme. Weibchen von Sirex noctilio können z.B. zwischen 200-400 Eier in 80-100 Eiröhren ablegen. |
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Larval- |
Die Larven leben endophytisch im
Holz. Hier nagen sie sich Gänge, wobei das Bohrmehl mit dem
Hinterleib festgedrückt wird. |
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Verpuppung |
Die Verpuppung erfolgt dicht unter der Rinde, wobei keine Puppenwiege erzeugt wird. |
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sonstiges |
Nach dem Schlüpfen nagt sich die Imago nach außen durch. Dabei können sogar vor dem Schlupfloch angebrachte Bleiplatten durchbissen werden! |
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Besonderheiten |
Siriciden leben z.T. in Symbiose mit Pilzen. Diese werden bei der Eiablage mit in das Holz übertragen, entwickeln sich in den Gängen und dient den Larven als Nahrung. |
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Bedeutung |
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In diesem Beispiel hat sich anscheinend eine Larve aus dem Holz des Regals einer Bibliothek halb durch ein Buch gefressen, um in Freie zu gelangen (es konnte bisher aber nicht bewiesen werden, daß sie das Buch tatsächlich auch gelesen hat!). |
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Diagnose |
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Kreisrunde Ausbohrlöcher |
Spechtschläge |
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Systematik |
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Die Siriciden werden in 2 Unterfamilien unterteilt: |
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Siricinae |
Fühler lang, borstenförmig, nahe beieinanderstehend. An Pinaceae. |
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Tremicinae |
Fühler kurz, 12-16gliedrig, in der Mitte mehr oder weniger verdickt, weit auseinanderstehend. An Angiospermen, vorwiegend an Araceae, Fagaceae und Ulmaceae. |
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