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Cephalcia abietis L. Gemeine Fichtengespinstblattwespe [ Hymenoptera , Symphyta , Pamphiliidae ] |
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Verbreitung |
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Mittlere und nördliche Teile Europas und Sibiriens. |
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Wirtspflanzen |
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Die Larven entwickeln sich monophag auf Picea abies. |
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Merkmale |
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Größe der Imagines 11-14 mm. Kopf und Thorax schwarz mit gelben Flecken, Abdomen vorne schwarz, sonst rotgelb. |
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Die Länge der ausgewachsenen Larven liegt bei etwa 20 mm. Als Freßlarven sind sie schmutzig grau-grün, nach der letzten Häutung dann aber grün oder goldgelb. |
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Die Puppen sind grün oder goldgelb gefärbt. |
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Biologie |
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C. abietis ist protandrisch, d.h. die Männchen schlüpfen vor den Weibchen. Während die Männchen relativ aktive Flieger sind, laufen die mit Eiern prall angefüllten Weibchen eher die Stämme hoch. Sie können aber im Gleitflug die Stämme wechseln. Die Flugaktivität der Männchen ist besonders groß an sonnigen, warmen Tagen. Die Weibchen sondern Sexuallockstoffe aus, mit denen sie die Männchen zur Begattung anlocken. |
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Die Eiablage erfolgt von April - Juni. Die Eier werden in Gruppen von 4-12 Eier an die vorjährigen Nadeln der Fichten abgelegt. Dabei werden sie nur mit einem kurzen Fortsatz in die Nadel versenkt, d.h. der überwiegende Teil des Eies liegt oberflächlich auf der Nadel. |
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Die Anzahl der abgelegten Eier je Weibchen ist mit 80-120 Eiern recht variable. Nach dem Schlüpfen der Larven verbleiben die leeren Eihüllen noch für einige Zeit an den Nadeln. |
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Die Larven bilden an der Basis von Zweigen Gespinströhren, in denen sie gesellig leben. Diese Gespinströhren sind bald mit Kot versetzt (Kotsäcke). Bevorzugt werden ältere Nadeln gefressen, Knospen werden in der Regel verschont. Die Nadeln werden außerhalb der Gespinströhre abgebissen und in der Röhre verzehrt. |
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Die Verpuppung erfolgt 5-25 cm tief im Boden. Hierzu bildet die abwandernde Larve eine Erdhöhle, es wird kein Kokon gebildet. |
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Die Diapause kann 2-5 Jahre betragen. |
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Forstliche Bedeutung |
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C. abietis neigt häufig zu Massenvermehrungen und gilt als bedeutender Forstschädling. Bei Ausbrüchen konnten im Boden mehr als 2000 Erdlarven pro qm nachgewiesen werden. Solche Ausbrüche werden trotz regelmäßiger Zählung der Erdlarven (Bodenprognose) oft erst im Gradationsjahr festgestellt. Das mehrjährige Überliegen bewirkt, daß sich Ausbrüche hartnäckig über mehrere Jahre halten. Bekämpfungen sind schwierig, da die überliegenden Ruhelarven mit chemischen Mitteln nicht erreicht werden können, und so den Herd für neue Kalamitäten bilden. |
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Schäden |
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