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Camponotus Roßameisen, Riesenameisen ( Hymenoptera , Formicidae ) |
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Es gibt mehrere Arten von Camponotus, am häufigsten treten bei uns C. ligniperda Latr. und C. herculeanus L. (Riesenholzameise) auf. Sie wurden früher auch als Unterarten behandelt (C. herculeanus herculeanus und C. herculeanus ligniperda). |
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Biologie |
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Ernährung |
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Süße Pflanzensäfte und Honigtau, gelegentlich auch tierisch. Daneben können auch Knospen und Triebe benagt werden. Das Holz der Nester wird nicht gefressen! Trophobiose mit Rindenläusen. |
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Fortpflanzung |
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Hochzeitsflug meist im Juni, oft unter Schwarmbildung. Nach der Paarung streift das Weibchen die Flügel ab und gründet ein Nest. Zunächst zieht es die Larven alleine auf, im darauf folgenden Frühjahr übernehmen Arbeiterinnen diese Aufgabe und die Königin verlegt sich ganz auf die Eiablage. |
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Nester werden in der Erde (Erdnester) oder in Bäumen erzeugt. Bei Baumnestern:
Bevorzugt in Weichhölzer, wie Fichte, Tanne oder Kiefer, gelegentlich aber auch in Laubhölzern (Eiche, Weide, Pappel, Birke). |
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Unterschiede |
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C. herculeanus |
C. ligniperda |
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Nestbau bevorzugt Holz stehender Bäume |
Anteil an Erdnestern größer, ansonsten bauen sie ihre Nester eher in morschem Holz. |
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Bevorzugt feuchtere Standorte. |
Wärmeliebend, bevorzugt eher trockene Standorte, wie Sandböden und Kieferbestände. |
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Feinde |
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Der größte Feind ist der Schwarzspecht. |
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Bedeutung & Diagnose |
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Der Befall stehender Stämme führt gerade zur technische Entwertung des stärksten Teiles. Befallene Bäume überleben aber meist, da der wasserführende Splint nicht angegriffen wird.
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Erkennbar an weißen, flockigen Holzspänen in Stammnähe, Spechtschläge. |
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