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Microdiprion pallipes Fallén Kleine Kiefern-Buschhornblattwespe ( Hymenoptera , Symphyta , Diprionidae ) |
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Die Kleine Kiefern-Buschhornblattwespe tritt bei uns in Form einer Nordrasse (M. pallipes pallipes) und eine Südrasse (M. pallipes politum) auf. |
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Verbreitung |
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Europa, von Skandinavien bis in die Gebirge Mitteleuropas. |
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Wirtspflanzen |
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Vorzugswirte sind Pinus montana, P. mugo und Pinus cembra, daneben wird auch Pinus sylvestris befressen. |
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Merkmale |
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Imagines |
Männchen mehr oder weniger einfarbig schwarz, nur die Subgenitalplatte und der angrenzende Bereich bräunlichgelb. Beine bleich- bis braungelb. Weibchen dorsal glänzend schwarz. Die Ventralseite bräunlich- bis bleichgelb. Beine wie bei den Männchen bleichgelb- bis braungelb aber mit gelben Coxen. Männchen: 6.5-7.5 mm, Weibchen 7-8.5 mm). |
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Die Imagines schlüpfen bevorzugt in den Mittagsstunden. Dabei kommt Progenie vor, d.h. die Männchen schlüpfen einige Tage vor den Weibchen. Wie auch bei anderen Diprioniden, werden die Männchen durch die Sexualpheromone angelockt. Die Kopula kann bereits unmittelbar nach dem Schlüpfen erfolgen und erstreckt sich über 10-20 Minuten. |
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Eier |
Die Eier werden an 1- bis 2jährige Nadeln in Reihen abgelegt. Die sind buttergelb und etwa 1.5 mm lang. Die Weibchen legen ihren Eivorrat innerhalb von 1-6 Tagen ab. Die Weibchen können insgesamt etwa 60-80 Eier abgelegen, überwiegend jedoch nur 25-50 Eier. |
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Larven |
Nach etwa 10 Tagen (bei 20°C) schlüpfen aus den Eiern die Larven. Sie sind unscheinbar grün gefärbt mit helleren Längsstreifen sowie mit schwarzer Kopfkapsel. |
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Puppen |
Kokons sehr ähnlich denen von Diprion similis. Sie werden in der 1. Generation gerne an den Endknospen der Kiefern gebildet, in der 2. Generation in den obersten Streuschichten. |
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Biologie |
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Generationen |
In Mitteleuropa bivoltin, d.h. 2 Generationen im Jahr, in Skandinavien und den Gebirgen nur 1 Generation je Jahr. Besonders in höheren Lagen neigen die Tiere zum starken Überliegen (bis zu 4 Jahre). |
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Feinde |
Der Parasitenkomplex von M. pallipes gleicht dem anderer Diprioniden. Allerdings treten auch spezialisierte Arten auf. |
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Bedeutung |
M. pallipes ist ein Schädling der Kiefernkulturen, bevorzugt an jüngeren Bäumen. Große Gradationen sind allerdings selten und wurden bisher nur an Pinus sylvestris beobachtet. |
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