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Diprion similis (Hartig, 1834) ( Hymenoptera , Symphyta , Diprionidae ) |
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Die Imagines von Diprion similis sehen denen von D. pini zum verwechseln ähnlich und können von diesen nur mit Hilfe von Genitalpräparaten unterschieden werden. Die Larven der beiden Arten lassen sich jedoch leicht voneinander unterscheiden. |
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Verbreitung |
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Mittel- und Nordeuropa, in den 80er Jahren nach Nordamerika eingeschleppt. |
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Wirtspflanzen |
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Pinus sylvestris , Pinus strobus , Pinus cembra , Pinus montana , Pinus mugo (in USA) , Pinus sibirica (Baikal Region). |
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Merkmale |
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Imagines |
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Siehe Diprion pini |
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Eier |
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Größe: 1.4 mm, später um 1.7 mm. Farbe: bläulich-weiß, später blau-grün (D. pini: weiß). Eiablage: Die Weibchen legen die Eier in Reihen in die Kiefernadeln. Im Gegensatz zu D. pini werden sie aber nicht mit einem Schaumdach abgedeckt. Ein Weibchen benötigt etwa 5-6 Minuten für die Ablage eines Eies. In Europa produziert ein Weibchen 90-100 Eier. Bei 17-20°C schlüpfen nach 11-15 Tagen die Junglarven, im Freiland im Mai nach etwa 23 TAgen, im Juli nach 9 Tagen. |
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Larven |
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Kopfkapsel schwarz, Körper schwarz mit gelben Fleckungen (D. pini: Kopfkapsel rot-braun), Körper grünlich-gelb mit schwarzen Flecken. Die Larven von D. similis fressen ab dem 2. oder 3. Stadium solitär, die von D. pini gregär. |
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Puppen |
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Verpuppung in einem festen, braunen Kokon in den obersten Bodenschichten. |
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Biologie |
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Generationen |
Im Mitteleuropa werden meist 2 Generationen je Jahr durchlaufen, in Asien 1, bis zu 3 Generationen in Nordamerika. Die Imagines der ersten Generation erscheinen Anfang Mai, die Larven Mitte April bis Ende Juli. Die Imagines der 2 Genration erscheinen Mitte Juli, die Larven Ende Juli bis Anfang August. Wenigstens ein Teil der Kokonstadien durchlaufen eine verlängerte Diapause. So sind während eines Ausbruches in Polen praktische alle Tiere in Diapause gegangen und nicht im darauf folgenden Jahr geschlüpft. Diese führte zum vollständigen Zusammenbruch der Kalamität. |
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Feinde |
In Europa hat D. similis mehr oder weniger die selben natürlichen Feinde wie Diprion pini |
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Ausbrüche |
In Europa erfolgen die Ausbrüche oft zusammen mit Diprion pini. Größere Kalamitäten waren vor allem in Ostdeutschland und Osteuropa zu beobachten (Polen, ehemalige UDSSR). |
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Literatur |
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Coppel, H.C.; Mertins, J.W. & J.W.E. Harris (1974). The introduced pine sawfly, Diprion similis (Hartig) (Hymenoptera: Diprionidae). A review with emphasis on studies in Wisconsin. Res. Bull. R. 2393, Univ. Wisconsin, 74 pp. |
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