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Cynips longiventris 'Schmuckgallen' ( Hymenoptera , Cynipoidea , Cynipidae ) |
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Die in Europa weit verbreitete Art entwickelt sich bevorzugt auf Quercus robur, gelegentlich aber auch Q. petraea. Die Gallen der agamen Generation sind kegelförmig aber leicht abgeplattet und finden sich ab Ende Juni auf der Unterseite der Eichenblätter. Sie sitzen immer auf den Seitenadern. Ausgewachsen erreichen sie im August ein Durchmesser von maximal 13 mm. Die relativ harte Galloberfläche färbt sich bereits recht früh rot und ist dabei mit auffälligen weißen Bändern besetzt, was ihnen den deutschen Namen Schmuckgallen eingebracht hat. Sie fallen nicht ab sondern gelangen mit den Blättern in die Streuschicht. Die Gallen der sexuellen Generation werden im zeitigen Frühjahr, wie bei C. quercusfolii, an Knospen gebildet. Die unscheinbaren Gallen messen nur 2-3 mm. Die Imagines schlüpfen im Mai und Juni. |
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