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Andricus foecundatrix Hartig ( Hymenoptera , Cynipoidea , Cynipidae ) |
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Verbreitung |
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A. foecundatrix ist weit in Mitteleuropa verbreitet und oft auf Quercus robur, aber auch auf Q. petraea, Q. pubescens, Q. frainetto und Q. virgiliana anzutreffen. Auf der Iberischen Halbinsel und in Nordafrika findet sich die Art auf Q. pyrenaica und Q. fainea. |
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Biologie |
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Oft findet man an den Eichen hopfenfruchtähnliche, relativ große Gallen. Dabei handelt es sich um die Gallen von Andricus foecundatrix, eine leicht zu erkennende Art. Im Laufe des Jahres verfärbt sich die Galle braun und breitet sich rosettenartig aus. |
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Die Gallen der agamen Generation entstehen an End- und Seitenknospen der Eichen. Im Inneren hat sich, durch die Ablage befruchteter Eier, eine eichelförmige Innengalle mit einer Kammer gebildet, in der sich die Larve entwickelt. |
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Die Altlarve überwintert in dieser Innengalle am Boden. Ausgewachsen erreichen diese Gallen einen Länge von 20-30 mm. |
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Im darauf folgenden Frühjahr (oder im übernächsten) schlüpfen Weibchen, die unbefruchtete Eier ablegen. Es entwickeln sich die Gallen der sexuellen Generation; kleine, eiförmige, mit weißen Haaren besetzte Gallen (2-3 mm lang) am Grunde männlicher Eichen-Blüten, und zwar am Ende der Kätzchenspindel. Aus diesen Gallen schlüpfen etwa im Juni erneut männliche und weibliche Tiere. |
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