Cephus pygmaeus

Getreidehalmblattwespe

( Hymenoptera , Symphyta , Cephidae )

© Entomol. Dept. at the Univ. of Nebraska-Lincoln



Wirtspflanzen

Die Larven entwickeln sich in den Halmen von Weizen und Roggen, manchmal auch in Gerste.


Biologie

Entwicklung

Das Weibchen legt ein Ei in den Grasstengel unterhalb der Infloreszenz. Die schlüpfende Larve frißt sich im Stengel abwärts durch die einzelnen Nodi bis kurz oberhalb des Bodens. Hier frißt sie sich zur Außenwand vor, beläßt aber die Epidermis. Anschließend spinnt sie sich einen Kokon und überwintert. Die Umwandlung zur Puppe erfolgt im darauf folgenden Jahr. Die geschlüpfte Imago frißt sich nun durch die Epidermis nach außen durch.



Bedeutung

Das Minieren der Larven führt leicht zum Halmbruch. Besonders in wärmeren Gebieten können sie ein ernstzunehmender Weizenschädling sein.


Bestimmungsübungen an Insekten

Last modified: 06.08.01