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Fam. Pyrrhocoridae Feuerwanzen
( Heteroptera ) |
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Die Feuerwanzen sind bei uns in Mitteleuropa mit nur 2 Arten vertrenen. Ausgesprochen häufig anzutreffen, und auch leicht zu bestimmen, ist die Feuerwanze Pyrrhocoris apterus. Etwas seltener die unscheinbar bräunlich gefärbte Art P. marginatus. |
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Merkmale |
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Feuerwanzen sind relativ große, kräftig gebaute Tiere, denen die Ocellen fehlen. Die Färbung der Tiere ist oft recht variabel und ist stark abhängig von den Außenbedingungen, so oft von der Temperatur, die einen Einfluß auf die Bildung der Pigmente in der Cuticula hat. Meist sind Feuerwanzen kurzflügelig, nur seltener langflügelig. Bei vielen Arten finde sich dann aber alle Übergänge. In der Membran befinden sich 4 bis 5 Adern. Diese Bilden 2 bis 4 Zellen, die sich vor der Spitze verzweigen. Die Imagines der Feuerwanzen besitzen Stinkdrüsen. Diese liegen dicht bei den Hinterhüften. |
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Biologie |
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Feuerwanzen saugen gerne an Samen, gelegentlich greifen sie aber auch andere Insekten an, oder saugen an Insekteneiern oder toten Insekten. Feuerwanzen halten sich gerne in subsozialen Verbänden auf. Der Zusammenhalt erfolgt durch Ausscheidung von Pheromonen, die in dorsalen Drüsen der beiden ersten Abdominalsegmente gebildet werden. Bei Gefahr werden aus Drüsen des dritten Abdominalsegmentes Alarm- und Fluchtpheromone ausgesendet. Im Lumen des vorderen Mitteldarmabschnittes finden sich Bakterien. |
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Bedeutung |
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Dysdercus-Arten können in warmen Ländern durch Saftsaugen an Baumwolle und anderen Kulturpflanzen schädlich werden. |
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Beispiele |
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