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Fam. Corixidae Ruderwanzen, Wasserzikaden - Water Boatmen ( Heteroptera ) |
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Verbreitung |
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Von den 200 Ruderwanzen-Arten sind etwa 35 in Mitteleuropa verbreitet. |
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Merkmale |
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Größe |
In dieser Familie findet man sehr kleine (2 mm) bis mittelgroße (3-14 mm) Arten. |
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Körper |
Der Körper ist in Anpassung an ihre aquatische Lebensweise flachbootförmig gebaut. |
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Färbung |
Corixiden sind häufig dunkel quergestreift. |
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Flügel |
Die Flügel sind gut ausgebildet. |
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Beine |
Die Hinterbeine sind mit Haarsäumen besetzt und dienen als Ruderbeine, mit den Mittelbeinen klammern sie sich am Substrat fest. Die Vorderbeine sind recht kurz und besitzen ein schaufelförmiges Tarsalglied. |
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Biologie |
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Vorkommen, Ernährung |
Viele Arten ernähren sich von Algen, tierischem und pflanzlichen Detritus. Diese Nahrung wird mit den kurzen Vorderbeinen herbeigeschaufelt. Eine ganze Reihe von Arten leben allerdings auch räuberisch von Insektenlarven oder Würmern. |
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Schwimmen |
Ruderwanzen sind exzellente Schwimmer. Bei der normalen Schwimmlage ist der Rücken nach oben ausgerichtet (im Gegensatz zu Rückenschwimmern). |
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Flug |
Corixiden sind auch gute Flieger. Sie fliegen sowohl tags als auch nachts. Sie können große Strecken zurücklegen und so neue Lebensräume besiedeln. |
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Atmung |
Die Tiere müssen zum Atmen zur Wasseroberfläche auftauchen. Dabei berühren sie blitzschnell den Wasserspiegel mit dem Vorderkörper. Durch Kopfnicken wird zwischen Kopf und Vorderbrust Luft in die Hohlräume unter dem Halsschild und den Flügeln gepumpt. |
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Besonderheit |
Eine Reihe von Arten sind zur Stridulation befähigt. Das Lautorgan ist oft ein Schrillfeld am Vorderfemur. Das Hörorgan (Tympanalorgan) ist bei beiden Geschlechtern beidseitig an der Mittelbrust ausgebildet und wird von Luft umgeben. |
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Entwicklung |
Die Eier werden meist an Wasserpflanzen angeklebt. Es werden 5 Larvenstadien und je nach Art und Bedingungen jährlich 1-2 Generationen durchlaufen. Bei den meisten Arten überwintert die Imago, seltener sind Larven oder Eier das Überwinterungsstadium. Die Gesänge sind art- und geschlechtsspezifisch und werden besonders zur Paarungszeit ausgeübt. |
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