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Fam. Belostomatidae Riesenwanzen - Giant Water Bugs ( Heteroptera ) |
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Verbreitung |
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Die etwa 150 Arten der Riesenwanzen bewohnen überwiegend tropische oder subtropische Zonen. Nur die Art Lethocerus niloticus dringt bis nach Südeuropa vor. In Amerika werden sie auch als 'Electric Light Bugs' bezeichnet, da sie in der Dämmerung gerne Lichtquellen anfliegen. |
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Merkmale |
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Größe |
Schon der Name sagt etwa über ihre Größe aus. Zu dieser Familie gehören die größten Wanzen überhaupt. Belostoma grande erreicht eine Länge von 10.5 cm. Allerdings gibt es auch eine ganze Reihe von Arten, die nur wenige Zentimeter messen. Erwachsene Tiere besitzen Stinkdrüsen. |
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Körper |
Der Körper ist oval flachbootförmig. |
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Färbung |
Dunkelbraun. |
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Atmung |
Im Gegensatz zu den Nepiden besitzen sie am Hinterleib nur eine kleine vorstülpbare Atemröhre. |
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Beine |
Die Vorderbeine sind zu klappmesserartigen Raub- oder Fangbeinen, die Mittel- und Hinterbeine zu Schwimmbeinen umgebildet. |
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Biologie |
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Vorkommen, Ernährung |
Riesenwanzen finden sich bevorzugt am Grunde stehender und langsam fließender Gewässer. Dort erbeuten sie kleine Gliedertiere, allerdings auch Molche, Frösche und Fische. Abends verlassen sie auch die Gewässer und fliegen umher. |
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Unterscheidung |
Die Riesenwanzen gleichen den Skorpionswanzen, können sich aber im Gegensatz zu diesen mit Hilfe ihrer Schwimmbeine im Wasser gut bewegen. |
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Fortpflanzung |
Das Weibchen legt seine Eier auf den Rücken des Männchens ab. Dort verbleiben sie bis zum Schlüpfen der Larven. Das Männchen bewacht das Gelege und taucht ab und zu zur Wasseroberfläche, um die Eier mit frischem Sauerstoff zu versorgen. |
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Bedeutung |
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In Ostasien werden Belostomatiden geröstet und als Delikatesse angeboten. In Thailand werden sie mit einer Paste aus Shrimps und Chili gewürzt und zusammen mit Gemüse und Fisch gegessen. |
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