Biologie der Langfühlerschrecken (Ensifera)

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Ernährung

Sowohl Imagines als auch Jugendstadien sind überwiegend phytophag. Man kennt jedoch auch Arten, die sich ausschließlich zoophag von anderen Insekten ernähren, viele Arten sind omnivor (Allesfresser).


Entwicklung

Eiablage der Langfühlerschrecken

Die Eiablage erfolgt artspezifisch auf unterschiedliche Weise: die Eier werden in den Boden oder in pflanzliche Substanzen abgelegt, oft einzeln, seltener in Form kleiner Haufen .

Bei uns erfolgt die Überwinterung meist im Eistadium. Es werden 5-7 Larvenstadien durchlaufen, in vereinzelten Fällen auch mehr.


Lautäußerung

Langheuschrecken sind zur Lautäußerung fähig (Stridulation), i.d.R. bei Männchen, seltener bei beiden Geschlechtern. Die Organe hierzu liegen auf den Hinterrändern der Vorderflügel.

Auf der Unterseite des Vorderflügels liegt eine Schrilleiste, auf der Oberseite eine Schrillkante. Die Schrilleiste ist mit vielen Querrippen ausgestattet. In Ruhestellen werden die beiden übereinandergelegten Vorderflügel gegeneinander hin und her bewegt, wodurch die Schrilleiste des einen Flügels über die Schrillkante des anderen Flügels gleitet. Bei den Laubheuschrecken wird die Schrilleiste des linken Vorderflügels, bei Grillen die des rechten Vorderflügels über die Schrillkante des jeweils anderen Flügels gezogen. Der Ton wird durch große membranöse Flächen im Flügel verstärkt. Die Neigung zum Singen hängt oft von Außenfaktoren (Licht, Temperatur, Tageszeit) ab. Auch das Erkennen des Artgesangs ist angeboren.

An den Gesängen kann vielfach die Art zu bestimmen werden. Im Handel sind CD's mit Heuschreckengesängen erhältlich!


Hören

Hörorgane (Tympanalorgane) befinden sich, falls vorhanden, im körpernahen Ende der Vorderschienen.


Bestimmungsübungen an Insekten

Last modified: 05.12.02