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Tettigonia viridissima (Linné 1775) Großes Grünes Heupferd ( Ensifera , Tettigoniidae ) |
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Verbreitung |
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T. viridissima ist in ganz Europa und Nordafrika, sowie in Kleinasien und Gebiete weiter östlich beheimatet. Innerhalb dieses Verbreitungsraumes gibt es jedoch viele Lücken, wo T. viridissima durch die Art T. cantans ersetzt wird. Dies hängt mit den Standortsansprüchen zusammen. T. viridissima benötigt für die Eientwicklung Bedingungen, die eher auf trockenwarmen Böden zu finden sind, T. cantans jedoch relativ feuchte Böden. |
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Merkmale |
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Die grünen Tiere erreichen eine Körperlänge von 3 cm, wobei die langen Flügel die Hinterleibsspitze deutlich überragen. |
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Biologie |
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Ernährung: T. viridissima ernährt sich überwiegend räuberisch. Flinke Beutetiere werden im Sprung mit den Vorderbeinen ergriffen und sofort mit den Kiefern getötet. Die Tiere nehmen jedoch auch pflanzliche Kost wie Löwenzahn oder Vogelmiere an. |
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Gesänge: Die Männchen von T. viridissima beginnen ihre Gesänge in den frühen Nachmittagsstunden. Sie können dann bis in die späte Nacht (etwa 2.00) fortgesetzt werden. Tags sitzen sie dabei auf niedrigem Gebüsch oder Wiesenpflanzen, Nachts steigen sie jedoch von der sich abkühlenden Bodenregion in die Bäume auf, wo es wärmer ist. Sie behalten Standorte für ihre Gesänge über einen längeren Zeitraum bei, so daß sie über mehrere Abende an den selben Stellen angetroffen werde können. |
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Entwicklung: Die Weibchen legen etwa 70 bis 100 ocker- bis dunkelbraune Eier in den Boden ab. Die Larven schlüpfen dann im nächsten oder übernächsten Frühjahr und erreichen nach 1.5-5 Jahren ihre Geschlechtsreife. |
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Sonstiges: Bei Gefahr fliehen die Tiere durch Sprünge, die in eine Art Sprungflug übergehen können. Nur selten fliegen sie weiter als 100 m. |
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Ähnliche Arten |
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T. viridissima ähnelt T. cantans. Die beiden Arten können aber leicht am Gesang der Männchen unterschieden werden |
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Literatur |
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Martens, J. M. & Gillandt, L. (1985): Schutzprogramm für Heuschrecken. Naturschutz und Landschaftspflege in Hamburg, 10: 56 pp. |
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