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Pholidoptera griseoaptera (De Geer, 1773) Gewöhnliche Strauchschrecke ( Ensifera , Tettigoniidae ) |
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Verbreitung |
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Die Gewöhnliche Strauchschrecke ist in ganz Europa, vor allem aber in Mitteleuropa beheimatet (in Südeuropa ist sie seltener anzutreffen. Die Tiere finden sich an Wald- und Wegrändern in der Kraut- und Strauchschicht. Sie halten sich gerne in Biotopen mit Feldgehölzen, Hecken und Knicks auf. |
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Merkmale |
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Grundfarbe variabel, graubraun bis rotbraun. Seiten des Pronotums mit feinem hellen Saum. Bisher kennt man wurden stets nur kurzflügelige Tiere beobachtet. |
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Weibchen: Körperlänge der Imagines 16-20 mm. Legebohrer 8-10 mm lang, sichelförmig gebogen. Flügel nur ca. 1 mm lang. |
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Männchen: Körperlänge der Imagines 15-20 mm. Cerci der Männchen an der Basis gezähnt. Flügel ca. 5 mm lang. |
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Biologie |
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Ernährung: Imagines von P. griseoaptera ernähren sich überwiegend räuberisch, nehmen aber auch. Pflanzenteile wie Gräser, deren Blüten und Löwenzahn an. Junge Larven ernähren sich zunächst verstärkt von pflanzlicher Kost. |
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Entwicklung: Im Spätsommer werden die Eier in den Boden, in Rindenspalten, in tote Äste, verrottendes Holz, in Pflanzenstengel aber auch in den Boden abgelegt. Die Tiere werden erst im 2. Jahr geschlechtsreif. |
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Die Larven sind recht vagil, ausgewachsene Tiere sind jedoch standortstreu. Die Imagines sind flugunfähig. Sie können deshalb nur solche Lebensräume neu besiedeln, die laufend erreicht werden können. Straßen, ausgedehnte Betonflächen usw. sind somit Ausbreitungsschranken. Aus diesen Gründen ist die Art in vielen Gegenden gefährdet und Pflegemaßnahmen, wie Erhalt und Schaffung von Hecken- und Gehölzen, die miteinander in Verbindung stehen, sind dringend notwendig. Nur diese Netzstrukturen können isolierte Strauchschrecken-Populationen verbinden. |
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Literatur |
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Martens, J. M. & Gillandt, L. (1985): Schutzprogramm für Heuschrecken. Naturschutz und Landschaftspflege in Hamburg, 10: 56 pp. |
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