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Pathogene von Insekten: Nematoden |
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[ Pathogene > Viren , Bakterien , Pilze , Sporozoen , Nematoden , Literatur ] |
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Nematoden aus der Familie Steinernematidae und Heterorhabditidae sind obligate Pathogene von Insekten, die regelmäßig im Boden vorgefunden werden können. Das einzige freilebende Stadium ist das 3. Jugendstadium. Ohne entsprechende Wirte können diese Jugendstadien nur relativ kurz überleben, wenn auch im Labor diese Phase ganz erheblich verlängert werden kann. Diese Nematoden sind mit symbiontischen Bakterien assoziiert, die einen negativen Effekt auf das Wirtsinsekt haben. |
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Entwicklung |
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Die Nematoden gelangen über Körperöffnungen (Mund, After, Tracheenöffnungen) oder über Wunden in den Wirt und begeben sich von dort aus in das Haemocoel des Insekts. Die Bakterien, zum Beispiel Vertreter aus den Gattungen Xenorhabdus und Photorhabdus, werden in den Wirt freigelassen und töten diesen relativ rasch ab. Die Nematoden ernähren sich dann saprophytisch von dem abgestorbenen und sich zersetzenden Wirtsinsekt. Die Symbionten scheiden zusätzlich Substanzen ab, die ein verpilzen des Kadavers vermeiden. |
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Nematoden-Familien mit insektenpathogenen Vertretern |
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In etwa 30 Nematoden-Familien konnten insektenpathogene Arten nachgewiesen werden. Die wichtigsten sind Familien sind die Tetradonematidae, Mermithidae, Steinernematidae, Heterorhabditidae, Phaenopsitylenchidae, Iotonchiidae, Allantonematidae, Parasitylenchidae und Sphaerulariidae. |
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Beispiele für den Einsatz in der Biocontrol |
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Noch vor etwa 20 Jahren gab es nur eine Handvoll Wissenschaftler, die sich mit der Idee, Nematoden in der Biocontrol einzusetzen, beschäftigten. Inzwischen ist dieser Wissenschaftsbereich deutlich populärer geworden und es gibt eine ganze Reihe von Anwendungsbeispielen. |
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Welche Arten sind für die Biocontrol geeignet? |
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