Minen-Typen

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Blattminen

    Dies sind die auffälligsten Minen. Der Erzeuger frißt zwischen den Epidermen das energiereiche Palisaden- und Schwammparenchym. Je nach Aussehen unterscheidet man verschiedene Typen:

Gangminen

Hierbei handelt es sich um gangförmige Ausnagungen, die mehr oder weniger stark gewunden sein können.


Gangmine

Gangmine auf Eiche

Platzminen

Platzminen sind flächige Ausnagungen.


Platzminen


Gangmine, die in eine Platzmine übergeht

Gangmine, die in eine Platzmine übergeht


Oberseitige Minen

Oberseitige Mine

Man kann die Mine nur von der Blattoberseite her erkennen.

Unterseitige Minen

Unterseitige MIne

Die Mine ist nur von der Blattunterseite her erkennbar.

Beidseitige Minen

Die Mine ist von beiden Blattseiten her erkennbar.

Allerdings kann eine Art auch im Laufe ihrer Entwicklung Minen erzeugen, die mehreren Typen zuzuordnen sind:

So erzeugt der Buchenspringrüßler Rhynchaenus fagi zunächst eine Gangmine, die sich später zu einer Platzmine erweitert.

In der Regel entwickelt sich eine Larve je Mine. Je nach Art und Dichte können aber die Einzelminen zu einer größeren Mine zusammenfließen, in der dann mehrer Larven zur Entwicklung kommen. Arten der Anthomyiiden-Gattung Pegomyia erzeugen von vorne herein Gemeinschaftsminen, in denen sich mehrere Larven gregär entwicklen.


Bestimmungsübungen an Insekten

Last modified: 19.12.03