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Schädling - Nützling |
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Die Begriffe Schädling und Nützling, wie sie in diesem Skript und überhaupt generell verwendet werden, sind willkürlich festgelegt worden! |
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In der Natur gibt es streng genommen weder Schädlinge noch Nützlinge! |
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Der Mensch hat die Bezeichnung Schädling für alle tierischen und pflanzlichen Lebewesen eingeführt, die seine Gesundheit, das optimale Wachsen seiner Kulturpflanzen und seiner Haus- und Nutztiere beeinträchtigt, oder die seine Materialien und Vorräte im Wert mindern. Sie treten gewissermaßen mit dem Menschen in Konkurrenz um Ressourcen. Demzufolge sind Nützlinge all die tierischen und pflanzlichen Lebewesen, die diesen »Schädlingen« entgegenwirken. |
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Eine Unterscheidung ist nicht immer leicht und hängt von der jeweiligen Situation ab. |
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Stare sind z.B. nützliche Insektenvertilger, in Weinbergen oder Kirschplantagen können sie jedoch große Schäden anrichten. Der Blaue Fellkäfer ist ein Materialschädling, vernichtet aber auch Larven anderer Materialschädlinge. |
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Die Zuordnung kann sich ändern: |
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Mit der Änderung der Einstellung zu chemischen Bekämpfungsverfahren und der verstärkten Duldung eines gewissen Schadens, werden viele Arten (z.B. bei forstlichen Schädlingen), die vor 20 Jahren in der Literatur noch als Schädlinge aufgeführt wurden, heute nicht mehr zu dieser Kategorie gerechnet. Im Falle von Forstschädlingen hängt dies allerdings oft damit zusammen, daß in der heutigen Zeit manche Baumarten nicht mehr wirtschaftlich genutzt werden bzw. sich eine chemische Bekämpfung einfach nicht mehr rechnet. |
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Beispiele |
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siehe auch: |
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