Beispiele für 'Weedcontrol' durch Tephritidae

Eine ganze Reihe von Compositen-Arten wurde in andere Länder verschleppt, wo sie, bedingt durch das Fehlern natürlicher Feinde, zu einem großen Problem wurden.

Einige europäische Bohrfliegen-Arten wurden u.a. in den USA und Kanada ausgesetzt, um die Populationsdichte dieser Unkräuter dauerhaft zu senken. Neben vielen Fehlschlägen gab es jedoch auch einige Erfolge. In diesen Fällen erreichten die eingebürgerten Arten das 12-18 Fache der Dichten in ihren Ursprungsländern.

Tephritiden-Art

Wirt

Einbürgerungsland

Wirkung

Urophora cardui

Cirsium arvense

West- und Ostkanada

Die Art starb im Westen wieder aus und im Osten konnte sie keine Samenreduktion erreichen.

Urophora quadrifasciata

&

U. affinis

Centaurea diffusa & C. biebersteineii

Im Westen von Kanada

In einigen Regionen Reduktion der Samenproduktion. Die gesamte Biomasse dieses Unkrauts hat inzwischen merkbar abgenommen.

Urophora stylata

Circium vulgare

Britisch Kolumbien

Samenproduktion konnte deutlich reduziert werde.

Rhagoletis alternata

Rosa rubiginosa

New Zealand

Wurde getestet, aber nicht eingeführt.


Literatur

  • Julien, M.H. (1982): Biological control of weeds: a World catalogue of agents and their target weeds. 108 pp.

  • White, I.M. (1988): Tephritid Flies - Diptera: Tephritidae. Royal Entomological Society of London. Handbooks of the Identification of British Insects. Vol 10, Part 5a, 134 pp.

Bestimmungsübungen an Insekten

Last modified: Feb. 13, 1999