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Fam. Psychodidae Schmetterlingsmücken [ Diptera , Nematocera ] |
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Verbreitung |
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Weltweit wurden mehr als 1500 Arten beschreiben, in Deutschland kommen ca. 110 Arten vor. |
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Merkmale |
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Imagines |
Mit nur 1-5 mm Länge sehr kleine Mücke, deren Flügel und Körper dicht mit Schuppen besetzt sind. In Ruhe werden die Flügel dem Körper dachförmig angelegt. Antennen 16-gliedrig. Männchen unterscheiden sich teilweise von den meist unscheinbar gefärbten Weibchen durch farbige Haare und Borsten an Kopf, Antennen und Thorax. |
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Eier |
Klein, nur 0.2-0.4 mm groß. |
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Larven |
Meist zylindrisch bis leicht abgeflachter Körper, einige Arten mit Chitinplatten. Aquatische Arten atmen mit Hilfe von Analkiemen. |
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Puppen |
Überwiegend freie Puppen. |
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Biologie |
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Imagines |
Die Tiere sind meist rechte schlechte Flieger, können sich aber rasch Laufend fortbewegen. Die Weibchen sind zum Teil Blutsauger. |
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Larven |
Die Larven ernähren sich von verrottenden pflanzlichen Substanzen und von Detritus. Sie kommen in den unterschiedlichsten Habitaten vor: stehende oder fließende Gewässer, in Baumsäften, Moospolstern und im Erdboden. Saprophytische Arten können in faulenden pflanzlichen Substanzen angetroffen werden, aber auch in Dunghaufen, Kläranlagen und Aborten (z.B. die Abortfliegen Psychoda grisecens und P. alternata). |
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sonstiges |
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Früher wurden auch die Phlebotomus-Arten den Psychodiden zugeordnet, inzwischen jedoch in die Phlebotomidae (Sandmücken) gestellt. |
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