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Hypoderma bovis |
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Große Rinderdasselfliege |
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[ Diptera , Brachycera , Cyclorrhapha , Schizophora , Acalyptratae , Oestridae ] |
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Besonders an heißen und sonnigen Tagen stellt die Große Rinderdasselfliege eine großes Problem für Rinder dar. Sie fliegt die Wirtstiere mit ausgestülpter Legeröhre an und legt in wenigen Sekunden ihre Eier bevorzugt an Gliedmaßen und Unterbauch ab. Nach drei bis sieben Tagen schlüpfen die Junglarven und bohren sich in den Wirtskörper ein. Im Laufe von sieben Monaten wandern sie im Körper der Rinder entlang der peripheren Nervenbahnen bis zur Rückenregion vor. Nicht selten wird dabei der Wirbelkanal passiert. Abgegebene Verdauungsenzyme zerstören das umliegende Gewebe der Wirtstiere und in diesem Lumen bewegen sich die Larven fort. Im Rücken häuten sich die Larven und die L2 dringt in die Haut ein. Hier erzeugt sie eine Fistel, durch eine Hautöffnung kann die über das hintere Stigmenpaar Sauerstoff aufnehmen. Die L3 verläßt den Wirt im nächsten Frühling und verpuppt sich im Boden. Gelegentlich befällt die Große Rinderdasselfliege Zebu, Wasserbüffel, Pferd und Schaf. Auch beim Menschen kann sie vorkommen. Hier findet jedoch keine vollständige Entwicklung statt, da die Maden vorzeitig auswandern. |
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