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Fam. Mycetophilidae (Fungivoridae) Pilzmücken [ Diptera , Nematocera ] |
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Mycetophiliden trifft besonders häufig in Wäldern an. Dies hängt mit der Lebensweise der Larven zusammen, die sich überwiegend (aber nicht immer) in Pilzen entwickeln. In jüngerer Zeit hat man die Familie der Pilzmücken in die Familien Ditomyiidae, Diadocidiidae, Macroceridae, Mycetobiidae, Keroplatidae, Bolitophilidae und Mycetophilidae aufgeteilt. |
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Verbreitung |
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Diese kosmopolitische Dipteren-Familie umfaßt momentan etwa 3000 Arten in 150 Gattungen. Man kann aber davon ausgehen, daß die Anzahl an Arten wesentlich höher ist. |
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Merkmale |
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Imagines |
Bei den Imagines der Pilzmücken handelt es sich überwiegend um kleine, zarte Mücken. Sie besitzen reduzierte Mundwerkzeuge. |
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Larven |
Die Larven sind eucephal und besitzen 8 offene Stigmenpaare. Ihre Form ist artbedingt variabel, neben schlanken Arten kennt man auch gedrungene Formen. Zum Teil besitzen die Larven Kriechwülste. |
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Biologie |
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Imagines |
Die Imagines bevorzugen feuchte, kühle und schattige Plätze. Besonders zahlreich treten sie im Frühjahr und Sommer vor allem nach Regenfällen auf. Zur Paarung treffen sich die Geschlechter über dem Nahrungssubstrat der Larven. Diese kann sitzend oder im Flug erfolgen. Die Imagines weisen eine Lebenserwartung von 10-20 Tagen auf. |
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Larven |
Wie bereits erwähnt, entwickeln sich die Larven vieler Arten in den Fruchtkörpern von Pilzen, selbst in solchen Arten, die für den Menschen giftig sind. Die meisten Arten scheinen dabei oligophag oder polyphag zu sein. Die Larven andere Arten findet man in der Laubschicht des Waldbodens, in moderndem Holz, auf oder unter Rinde, wo sie sich scheinbar von zersetzender Pflanzensubstanz ernähren, oder aber von Hefen und Pilzmyzel. Schließlich kennt man auch noch eine Reihe räuberischer Arten. Die Larvalentwicklung wird nach etwa 2 Wochen abgeschlossen. |
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Puppen |
Die Verpuppung erfolg meist in der Nähe des Fraßortes der Larven. |
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Winter |
Einige Arten überwintern als Imagines, die meisten jedoch als Larven. |
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sonstiges |
Die Larven einiger Arten sind durch ihr Leuchtvermögen gekennzeichnet. |
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