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Fam. Gasterophilidae Magenfliegen, Magenbremsen, Magendasseln, horse bot flies [ Diptera , Brachycera , Cyclorrhapha , Schizophora , Acalyptratae ] |
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Die Gasterophilidae sind eine kleine Dipteren-Familie. Sie werden von manchen Authoren als Unterfamilie den Oestridae zugeordnet. Es handelt sich um Parasiten, deren Larven sich in Einhufern entwickeln. |
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Verbreitung |
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Weltweit nur ca. 25 Arten, in Europa etwa 10 Arten. |
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Beispiele |
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Die bei uns häufigste Art ist die Pferdemagenbremse Gasterophilus intestinalis. Die Weibchen legen ihre Eier gerne im Brust- und Bauchbereich, sowie an den Beinen der Tiere ab. Die Eier schlüpfen erst nach Berührung mit Speichel des Wirtes. |
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Merkmale |
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Imagines |
Mittelgroße Fliegen, die im
Fluge durch einen charakteristischen Brummton auffallen. |
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Larven |
Die Larven sind typisch madenförmig. |
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Biologie |
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Imagines |
Die Imagines sind mit 1-7 Tage kurzlebig. Sie fliegen bei uns vor allem im Sommer und sind unmittelbar nach dem Schlüpfen geschlechtsreif. |
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Eier |
Die Weibchen legen mit ihrer
langen, harten Legeröhre die Eier im Flug an das Haarkleid
des Wirtes ab. Dieser wird optisch und/oder durch Geruch
wahrgenommen. |
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Larven |
Schlüpfende Larven (L1) dringen in die Schleimhaut der Zunge oder der Wangen ein und wandern zum Schlund. Hier setzen sie sich in der Haut fest und beginnen mit der Aufnahme von Blut. |
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Die L3-Larven wandern schließlich in den Darmkanal. Je nach Art setzten sie sich im Magen oder im hinteren Teil des Darmtraktes fest. Hier können sie sich in großen Gruppen ansammeln. |
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Puppen |
Ausgewachsene Larven verlassen ihren Wirt über den After und verpuppen sich im Boden. |
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Winter |
Die Überwinterung erfolgt als Larve im Wirt. |
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Bedeutung |
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Bei starkem Befall können sie krankhafte Erscheinungen auslösen.
Gelegentlich treten sie auch bei anderen Tieren (Hund) auf. Sie können unter Umständen auch auf Menschen übergehen, besonders wenn diese viel Kontakt mit Pferden haben, entwickeln sich dann aber nur bis zur L2 ('Hautmaulwurf' beim Menschen). |
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