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Thecodiplosis brachyntera (Schw.) 1835 |
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Kiefernnadelscheiden-Gallmücke |
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[ Diptera , Nematocera , Cecidomyiidae ] |
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Verbreitung |
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Weit verbreitet in Europa im natürlichen Verbreitungsgebiet der Kiefer. |
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Wirtspflanzen |
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Pinus sylvestris, auch P. mugo, P. nigra und P. pinea. |
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Biologie |
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Die Kiefernnadelscheiden-Gallmücke durchläuft eine Generation pro Jahr |
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Imagines |
IV |
Schlüpfen der Imagines im Mai. |
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Eier |
IV |
Die Eier sind ca. 0.4 mm langen und orangeroten. Sie werden einzeln oder in Gruppen von 3-6 an den sich entfaltenden Maitrieben an die Basis der jungen Nadeln abgelegt. Die Eizeit beträgt nur 3-4 Tage. |
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Larven |
IV-XI |
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XI (-III) |
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Die Larven überwintern in der Galle oder im Kokon. |
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Puppen |
IV |
Die Verpuppung erfolgt im April des darauf folgenden Jahres. Die Puppenruhe beträgt etwa 2 Wochen. |
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Bedeutung &Diagnose |
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Die Gallen sind recht unscheinbar. Im Laufe der Zeit verfärben sich jedoch die Nadelpaare von grün nach gelb und schließlich nach rotbraun und fallen vorzeitig ab. |
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Jüngere Bestände werden zwar bevorzugt, aber auch Stangen- und Althölzer können befallen werden. Massenentwicklungen können zu hohen Nadelverlusten (bis 100%) führen. Einzelne Triebe und junge Pflanzen können so absterben. Durch starken Befall wird die Entwicklung von Sekundärschädlingen gefördert. Gradationen zeigen eine gewisse Regelmäßigkeit. |
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1922-24 wurden z.B. in der Slowakei und in Südmähren 50.000 ha Kiefernbestände aller Altersklassen befallen. |
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