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Ord. Dermaptera Ohrwürmer, Earwigs |
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Der Name 'Ohrwurm' beruht wohl auf der Legende, daß diese Tiere angeblich Nachts in menschliche Ohren krabbeln und das Trommelfell durchbeißen sollen. Sie waren so von vielen Menschen gefürchtet. Wahr ist, daß sie sich wohl gelegentlich in einem Ohr eines schlafenden Menschen verirren können. Falsch ist, daß sie das Ohr verletzten. Die Dermapteren sind eine hemimetabole Gruppe und nahe verwandt mit den Notoptera (Grillenschaben) und den Blattopteroidea (Mantodea und Blattodea). Sie werden deshalb mit diesen zu den Blattopteriformia zusammengefaßt. |
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Verbreitung |
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Weltweit wurden ca. 1300 Arten beschrieben, die bevorzugt in den warmen Regionen der Erde vorkommen. In Mitteleuropa finden sich nur 7 Arten. |
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Merkmale |
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Biologie |
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sonstiges |
Einige Arten sind vivipar (z.B. Hemimerus, Arixenia). |
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Bedeutung |
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Im Grunde genommen sind die Ohrwürmer für den Menschen harmlos. |
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Als Omniphage fressen sie manches Schadinsekt. |
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In Gärtnereien können sie u.U. durch Blatt- und Blütenfraß Schaden verursachen. |
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Beispiele |
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Heimische Arten |
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Anechura bipunctata (Fabricius) |
Zweipunktohrwurm |
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Anisolabis annulipes (Lucas) |
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Apterygida media (Hagenbach) |
Gebüschohrwurm |
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Chelidurella acanthopygia (Gene) |
Waldohrwurm |
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Labia minor (L.) |
Kleiner Ohrwurm |
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Forficula auricularia (L.) |
Gemeiner Ohrwurm |
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Labidura riparia (Pallas) |
Sandohrwurm |
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