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Tenebrio molitor L. Mehlkäfer, Yellow Mealworm ( Coleoptera , Tenebrionidae ) |
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Abb.: Larven von T. molitor (gelbbraun) & T. obscurus (dunkelbraun) |
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Der Mehlkäfer ist vielen Menschen in Form seiner Larven, den Mehlwürmern, bekannt, die ein beliebtes Futter für Reptilien und Vögel darstellen. Die Larven ernähren sich auch von Getreideabfällen, Mahlprodukten, Nudeln, Futtermitteln, gehen aber auch an Kartoffelflocken, und sogar an Tabak. Bei Massenvermehrungen werden mehrere Generationen pro Jahr durchlaufen, wobei gleichzeitig alle Stadien anzutreffen sind. Unter Umständen kann der Mehlkäfer jedoch an Getreidevorräten schädlich werden, besonders wenn diese lange gelagert werden. Die Imagines sind pechbraun gefärbt und erreichen eine Länge von 12-18 mm. Männchen produzieren ein flüchtiges Sexualpheromon. Die ovalen weißen Eier werden einzeln oder in Form kleiner Klumpen abgelegt. Nach etwa 4 Wochen schlüpfen die Larven. Diese sind zunächst weiß, färben sich dann aber mit zunehmendem Alter hellbraun (im Gegensatz zu den dunkelbraunen Larven von T. obscurus, s. Abb.). Zur Populationsregulation wird mit dem Kot ein Duftstoff abgegeben, welches die Entwicklung der Jugendstadien verzögert. Bei hohen Populationsdichten werden die gerade abgelegten Eier bisweilen sogar von den Weibchen wieder gefressen. Der Mehlkäfer ist leicht zu züchten. |
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