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Fam. Staphylinidae Kurzflügelkäfer - Rove Beetles ( Coleoptera ) |
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Verbreitung |
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Weltweit kommen mehr als 25.000 Arten vor, davon in Mitteleuropa etwa 2000 Arten. In Deutschland sind ca. 1.400 Arten bekannt. Mit Ausnahme des Wassers kann man Staphyliniden überall finden: auf der Bodenoberfläche, auf Pflanzen, unter Streu, in den Staaten von Ameisen, sogar in den Höhlen und Gängen von Kleinsäugern. |
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Merkmale |
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Käfer: Es handelt sich überwiegend um kleinere Arten (1-4 mm), die größte Art mißt 32 mm. Staphyliniden sind von schlankem Körperbau. Man kann sich leicht an ihren stark verkürzten Elytren erkennen, die das Abdomen frei unbedeckt lassen. |
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Viele Arten sind flugfähig: Die häutigen Hinterflügel werden unter den verkürzten Elytren gefaltet. Es handelt sich um flinke und behende Läufer. |
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Die Larven sind schlank gebaut und besitzen beißend-kauende Mundwerkzeuge. |
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Biologie |
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Ernähurng: Imagines und Larven sind Räuber, alternativ schmähen viele Arten aber auch nicht zersetzende organische Substanzen oder Pilze. Arten der Gattung Aleochara sind Parasitoide, die in Fliegentönnchen schmarotzen. |
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Entwicklung: Viele Arten legen ihre Eier erst im Spätsommer ab. Nach Ablauf der Larvalentwicklung, meist werden 3 Larvenstadien durchlaufen, erfolgt die Verpuppung. Sie findet meist in einer Erdhöhle statt. Die Imagines schlüpfen im Frühjahr bzw. im Sommer. Viviparie und Ovoviviparie kommen vor, Brutfürsorge ist vergleichsweise selten anzutreffen. |
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Sonstiges: Kurzflügelkäfer besitzen abdominale Wehrdrüsen, aus denen bei Gefahr Sekrete gespritzt werden kann. Diese Sekrete sind oft farbig, verkleben den Gegner, bei tropischen Arten können sie zur Blasenbildung und Ausschlag führen. Die Sekrete können zum Teil auch vom Menschen gerochen werden. |
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Bedeutung |
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Neben Laufkäfern und Spinnen stellen die Staphyliniden mit die wichtigste Räubergruppe auf landwirtschaftlichen Flächen dar. |
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