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Xylocleptes bispinus Waldreben-Borkenkäfer ( Coleoptera , Scolytidae , Ipinae ) |
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Verbreitung |
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Die Verbreitung dieser Art erstreckt sich über das Verbreitungsgebiet seiner Wirtspflanze. |
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Wirtspflanzen |
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Waldrebe (Clematis vitalba) |
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Merkmale |
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Biologie |
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Die Tiere schlüpfen etwa im Juli. Ein Teil der Tiere verläßt den alten Sproß und bohrt sich an anderer Stelle erneut ein, andere Tiere verbleiben im alten Sproßabschnitt. Der Reifungsfraß geht in die Überwinterung über. Etwa Mitte April verlassen die Käfer ihre Überwinterungsstätten und fliegen in der Abenddämmerung umher. Die Männchen dringen in die Nodien der Waldrebe ein und erweitern den Einbohrgang zu einer Rammelkammer. Dabei werden die Leitungsbahnen verletzt und chemische Substanzen werden freigesetzt. Von diesen Substanzen und Sexualpheromonen der Männchen werden Käferweibchen angelockt. In der Rammelkammer kommt es zur Paarung. Jedes Weibchen legt einen eigenen Brutgang an, der unter der Rinde parallel zur Längsachse verläuft. Das anfallende Fraßmehl wird vom Weibchen in die Rammelkammer, und von hier aus vom Männchen ins Freie befördert. Während der Bautätigkeit kann es mehrfach erneut zur Paarung kommen. Die Eier werden im Brutgang in Einischen abgelegt. Ist die Eiablage beendet, so frißt das Weibchen einen Spiralgang um den Waldrebenast herum, was zu einer Unterbrechung der Wasser- und Nährstoffversorgung führt. Die Eier werden oft mit Bohrmehl abgedeckt, was sie vor Austrocknung und Überhitzung , möglicherweise auch gegen Feinde schützt. Unter Freilandbedingungen schlüpfen nach etwa 10-11 Tagen die weißen, apoden Larven. Es werden 3 Larvenstadien durchlaufen. Nach ca. 35 Tagen sind die Larven ausgewachsen und nagen sich eine Puppenwiege, die meist in den oberen Holzschichten und nur selten in der Rinde angelegt wird. Die Öffnung zum Fraßgang wird mit einem Deckel aus Bohrmehl verschlossen. Nach etwa 13 Tagen schlüpfen aus den Puppen die Jungkäfer. Sie verlassen die Puppenwiege und führen einen Reifungsfraß aus. |
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Literatur |
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Wittenberg, R. (1993): Ökologische Studien an ausgewählten Phytophagen der Gemeinen Waldrebe (Clematis vitalba L.) als Grundlage für die biologische Bekämpfung der Wirtspflanze. Diplomarbeit Universität Kiel: pp. 124. |
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