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Scolytus intricatus (Ratz.) Eichensplintkäfer ( Coleoptera , Scolytidae ) |
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Im Wesentlichen kommen bei uns auf Eiche nur 2 Borkenkäfer-Arten vor: Der Zottige Eichenborkenkäfer Dryocetes villosus und der Eichensplintkäfer Scolytus intricatus. Gelegentlich trifft man nach Escherich (1923) auch Eccoptogaster laevis, Hylesinus craenatus und Hylesinus fraxini an, die Muttergänge des Eichensplintkäfers sind aber so charakteristisch, daß sie praktisch nicht zu verwechseln sind! |
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Wirtspflanzen |
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Bevorzugt werde Eichen-Arten befallen (Quercus spp.). Seltener auf Fagus sylvatica, Carpinus betulus, Ostrya carpinifolia, Betula verrucosa, Salix spp., Populus spp., Ulmus spp., Aesculus hippocastanum, Castanea vesca, Corylus. |
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Merkmale |
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Imagines 2.5-4 mm lang, Halsschild schwarz und glänzend, Flügeldecken rotbraun. |
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Biologie |
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Entwicklung |
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Die Art durchläuft 1-2 Generationen pro Jahr. Die Imagines schwärmen im Mai bis Juni, bei einer 2. Generation auch noch im September. Die Überwinterung erfolgt meist im Larvenstadium. Die Verpuppung erfolgt in einer Puppenwiege, die im Splint oder in der Rinde liegen können (je nach Stärke der befallen Äste - s.u.) |
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Schadbild |
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Reifungsfraß |
Jungkäfer fressen an vorjährigen Trieben der Eiche. Dabei sitzen sie im Astwinkel und erzeugen Fraßstellen, die etwa ihrem Körperumfang entsprechen. Diese befallen Zweige können u. U. vertrocknen, absterben und später abfallen. |
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Muttergang |
Es werden Muttergänge in Form von charakteristischen 1-3 cm langen Quergängen angelegt, die den Splint tief furchen. |
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Larvengänge |
Vom Muttergang gehen, dicht gedrängt, leicht geschlängelte Larvengänge ab, die 10-15 cm Länge erreichen können. |
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Forstliche Bedeutung |
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Der Eichensplintkäfer befällt normalerweise sekundär Äste und Zweige geschwächter Eichen. Bei Befall von Jungbäumen können diese auch absterben. Ein Schaden kann auch aus einem ausgedehntem Reifungsfraß oder durch die Übertragung des Pilzes Ceratocystis sp. entstehen. |
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