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Pityokteines (=Ips) curvidens (Germ.) Krummzähniger Tannenborkenkäfer ( Coleoptera , Scolytidae ) |
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Der deutsche Name dieses Rindenbrüters bezieht sich nicht auf dessen schlechte Zähne sondern, sondern auf die Form der Zähne am Flügelabsturz. In alten forstentomologischen Büchern wird der Krummzähnige Tannenborkenkäfer noch unter Ips curvidens geführt. Die Fraßgänge, die von ihm an Tanne erzeugt werden, sind recht charakteristisch. |
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Verbreitung |
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Die Art ist in ganz Europa beheimatet, mit Schwerpunkt in Mittel-, Süd- und Osteuropa, dem natürlichen Verbreitungsgebiet der Tanne. |
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Wirtspflanzen |
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P. curvidens befällt vor allem Tannen-Arten (Abies spp.), seltener geht er auf Picea abies, Larix decidua, Pseudosuga taxifolia, Pinus silvestris, P. strobus oder Cedrus libani. |
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Merkmale |
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Biologie |
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Entwicklung |
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Normalerweise werden 2. Generationen erzeugt. Unter günstigen Bedingungen kann auch eine 3. Generation gebildet werden. Daneben treten Geschwisterbruten auf. P. curvidens ist ein Frühschwärmer. Die ersten Imagines erscheinen bereits Anfang bis Mitte April. Die Überwinterung kann als Larve, Puppe oder Jungkäfer erfolgen. |
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Biologie |
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Reifungsfraß |
Der Reifungsfraß erfolgt bei Jungkäfern in Form von kurzen Rindengängen, die von der Puppenwiege ausgehen. BeimRegenerationsfraß werden oft geweihartige Gänge erzeugt, die den Splint furchen können. |
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Muttergang |
Der Muttergänge bestehen aus doppelarmigen Quergängen (Klammergänge), die 4-5 cm Länge erreichen können. Meist setzt sich ein Fraßbild aus zwei dieser Gänge zusammen, die wie ein liegendes H erscheinen. Es können aber auch einzelne Arme fehlen oder durch zusätzliche Weibchen weitere gebildet werden, so daß ein sternförmiges Fraßbild entsteht. Die Muttergänge liegen mehr oder weniger im Bast- und Rindenkörper und greifen nur selten in den Splint über. |
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Larvengänge |
Von den Mutterarmen strahlen dicht gestellt die Larvengänge nach oden und unten aus. Sie sind leicht geschlängelt und 6-7 cm lang. Auch die Larvengänge liegen überwiegend im Bast und Rindenkörper. |
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Puppenwiege |
Puppenwiegen werden meist tiefer im Splint angelegt. Das zur Puppenwiege führende Bohrloch wird mit Genagsel verstopft. |
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Bedeutung |
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P. curvidens ist eine sekundärer Schädling, der aber leicht primär werde kann. Normalerweise werden geschwächte, kranke oder absterbende Tannen befallen. Vorhergehender Befall durch andere Insekten und Trockenheit kann Gradationen fördern. Anfällig sind auch Tannen außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes, oder solche, die auf schlechten Böden stehen. Der Befall geht meist von den Wipfelpartien aus und schreitet nach unten fort. |
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