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Ips typographus (L.) Buchdrucker, Großer achtzähniger Fichtenborkenkäfer Spruce Bark Beetle [ Coleoptera , Scolytidae , Ipinae ] |
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Wirtspflanzen |
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Fichte, seltener Kiefer und Lärche. |
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Merkmale |
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Imagines |
Die Imagines sind dunkel-schwarzbraun gefärbt und erreichen eine Länge von 4-4.5 mm. Charakteristisch ist der Flügelabsturz mit je 4 Absturzzähnen, von denen der 3. am größten und knopfförmig ausgebildet ist. |
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Larven |
Die Larven sind weiß und besitzen eine gelbbraune Kopfkapsel. |
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Puppen |
weiß |
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Biologie |
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Entwicklung |
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Meist werden 2, unter günstigen Verhältnissen auch 3 Generationen pro Jahr durchlaufen. Hauptfluzeiten im April/Mai und Juli/August. Die gesamte Entwicklungszeit liegt, je nach Witterung, bei 6-10 Wochen. Während trockener und heißer Sommer kann sie auch deutlich kürzer sein. |
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Die Imagines schwärmen von Mittel April bis Ende Mai und Ende Juni bis Ende Juli. Zusätzlich gibt es noch Geschwisterbruten. Das Männchen bohrt sich in dickborkige Stammteile liegender oder geschwächter stehender Bäume. Dort legen sie eine Rammelkammer zur Begattung der Weibchen an. Begattete Weibchen legen 20-100 Eier in Einischen beidseitig des Mutterganges ab. Die Embryonalentwicklung beträgt 1.5-2 Wochen. Die Puppenruhe erstreckt sich über 1-2 Wochen. |
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Die Überwinterung erfolgt im Boden, in Stöcken und den befallenen Stämmen. |
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Schadbild |
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Muttergang |
Längsgang |
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Larvengänge |
Jede Larve erzeugt einen eigenen Larvengang. Diese zweigen rechtwinklig vom Muttergang ab. Die Gänge erreichen eine Länge von 5-6 cm und enden in einer Puppenwiege. |
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Verpuppung |
Die Altlarven verpuppen sich in einer breiten muschelförmigen Wiege. |
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Forstliche Bedeutung |
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Der Buchdrucker ist der verbreitetste und gefährlichste Rindenbrüter an Fichten. Massenvermehrungen führen immer wieder zur Vernichtung ausgedehnter Fichtenbestände. Besonders ältere Fichtenbestände sind gefährdet. |
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Mit Hilfe von Pheromonfallen konnten zwar große Mengen an Buchdrucker-Männchen weggefangen werden, doch reichte dies i.d.R. für einen Bekämpfungserfolg nicht aus. Neuerdings versucht man durch Ausbringen von Sporen des insektenpathogenen Pilzes Beauveria die Populationsdichten dieses Schädlings zu senken. Infizierte Tiere übertragen das Pathogen auf andere Artgenossen, der Pilz führt letztendlich zum Tod eines infizierten Tieres. |
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Befallsmerkmale |
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Bohrmehlauswurf |
Larvengänge |
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