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Dendroctonus micans (Kugel.) Riesenbastkäfer ( Coleoptera , Scolytidae ) |
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Der Riesenbastkäfer ist besonders durch die Einbohrlöcher mit großem Harztricher und dem Gemeinschaftsfraß der Larven gekennzeichnet. |
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Verbreitung |
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Nord-, Mittel-, und Osteuropa. |
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Wirtspflanzen |
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Picea spp., seltener auf Abies alba, Larix decidua, Pinus sylvestris, Pinus montana. |
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Merkmale |
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Imagines 5.5-9.0 mm lang, schwarzbraun bis schwarz, glänzend, Körper stark gewöbt, fein gelblich behaart. |
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Biologie |
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Entwicklung |
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Generationen einfach, unter kühleren Bedingungen auch mehrjährig. Keine ausgeprägten Schwärmzeiten, Flug Ende IV - Anfang IX. Überwinterung in allen Stadien möglich. |
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Schadbild |
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Einbohrloch: Oft mit Bohrmehl vermischtem großen Harztrichter. |
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Reifungsfraß, Regnerationsfraß: Jungkäfer fressen netzartig verbundene Gänge in das Rindengewebe. |
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Muttergang: Bogig oder längsgerichtet, bis 15 cm lang. |
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Larvengänge: Larven fressen gregär in einem Familienplatzgang. Kot und Bohrmehl wird von ihnen zu Bohrmehlplatten zusammengepreßt. |
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Puppenwiegen werden in der Bohrmehlplatte angefertigt. |
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Bedeutung |
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Der Riesenbastkäfer ist ein typischer Sekundärschädling. Er brütet im Bereich des Wurzelansatzes bis etwa 8 m am Stamm. Bei Massenentwicklung geht er dann aber auch auf gesunde Bäume über. Befallen werden bevorzugt Bäume im Alter von 40-80 Jahren. Der Befall wird durch eine nicht standortsgerechte Fichtenanpflanzung gefördert. |
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