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Hylecoetus dermestoides (Linnaeus, 1761) Sägehörniger Werftkäfer - Large timberworm ( Coleoptera , Lymexylonidae ) |
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© Lehrstuhl f. Angew. Zoologie |
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Verbreitung |
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Über ganz Europa verbreitet, in Südeuropa eher seltener. |
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Wirtspflanzen |
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Praktisch alle Laub- und Nadelbaumarten. Buche, Eiche, Birke, Fichte und Tanne werden aber bevorzugt. |
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Merkmale |
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Imagines |
Größe 6-18 mm; Weibchen einfarbig gelbbraun, Männchen in der Färbung variabel. |
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Larven |
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Schlank, weichhäutig, augenlos, weißlich; Länge 14-20 mm; Prothorax charakteristisch kapuzenartig vergrößert; letzte Hinterleibssegment zugespitzt (Unterschied zu Lymexylon navale); Mandibel löffelartig. |
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Biologie |
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H. dermestoides ist ein Pilzzüchter:
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Entwicklung |
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Generationen |
Meist 2 bis3-jährig, unter besonders günstigen Bedingungen auch 1-jährig; Bionomieformel: 56 - 6, (A, A,) 4 / 4+5 |
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Imagines |
Flugzeit Anfang April bis Juni; die Imagines leben nur 2-4 Tage. |
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Eier |
Die Eiablage erfolgt in Gruppen von 6-37 Stück in Rinden- und Holzrisse, an saftige, unzersetzte Stöcke, an gefällte, feuchte Stämme, besonders an den Schattenseiten. Insgesamt legt ein Weibchen ca. 100 Eier ab. Die Eizeit liegt bei 10-14 Tage. |
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Larven |
Nach dem Schlüpfen bohren sich die Larven in die Rinde ein. Die Gänge sind zunächst haarfein, werden dann aber mit zunehmendem Alter der Larven breiter. Sie verlaufen im Holz meist radial (vereinzelt und zeitweise auch parallel zur Oberfläche) und erreichen eine Länge von bis zu 30 cm. Das Bohrmehl wird mit dem Hinterleibsfortsatz aus den Gängen durch das Einbohrloch herausgeschafft. |
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Puppen |
Die Verpuppung erfolgt im April des darauf folgenden Jahres in der Nähe der Eingangsöffnung unter einem dünnen Rindendeckel. Der Gang wird an dieser Stelle zu einer Art Puppenwiege erweitert und zum Inneren des Stammes mit Bohrmehl verschlossen. Puppenruhe ca. 7 Tage. |
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Forstliche Bedeutung |
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Im Grunde genommen kommt dem Sägehörnigen Werftkäfer eine bodenbiologische Bedeutung zu, da der Stubbenbefall zu dessen beschleunigter Zersetzung führt. |
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Diagnose |
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Schutzmaßnahmen |
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