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Hylobius abietis L. Großer Brauner Rüsselkäfer, Large pine weevil [ Coleoptera , Curculionidae , Hylobius ] |
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Verbreitung |
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Europa, Sibirien, Asien, Japan, im Gebirge bis 2000 m über NN. |
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Wirtspflanzen |
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Koniferen: Fichte, Kiefer, aber auch Douglasie, Strobe, Lärche und Tanne. |
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Merkmale |
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Imagines |
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Larven |
Die Altlarven erreichen eine Länge von 12-23 mm, der weiße Körper ist leicht gekrümmt, beinlos, die Kopfkapsel ist rotbraun gefärbt. |
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Puppen |
Die Verpuppung erfolgt in einer tiefen Splinthöhle, deren Eingang mit groben Spänen verstopft wird (ausnahmsweise auch in einer oberflächlichen Spanpolsterwiege, ähnlich wie Pissodes). |
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Biologie |
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Je nach Klima kann die Entwicklung 1- oder 2-jährig sein. |
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Ablauf der 2-jährigen Entwicklung: |
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1. Jahr |
Eiablage V-IX - Eizeit ca. 3 Wochen. Larven überwintern. |
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2. Jahr |
Larvenfraß im 2. Jahr vom Frühjahr bis Sommer. Verpuppung - Puppenruhe ca. 3 Wochen. Jungkäfer schlüpfen VII-VIII und überwintern. |
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3. Jahr |
Imagines kommen nach der Überwinterung zur Eiablage. |
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Forstliche Bedeutung |
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Der eigentliche Schaden wird durch die Imagines (Pockennarbenfraß) verursacht. Bei stärkerem Befall sterben junge Pflanzen ab. Gefährdet sind Anpflanzungen besonders dann, wenn ausreichendes Brutmaterial (Stubben) für die Larven zur Verfügung steht. |
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Schadbild |
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Die Imagines fressen kleine Löcher in die Rinde junger Fichten und Kiefern, den sogenannten Pockennarbenfraß. |
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Die Larven fressen langgezogene Gänge in den Bast von Stubbenwurzeln, das Fraßbild wird als auch als Kannelierfraß bezeichnet |
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