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Cryptorrhynchus lapathi (Linnaeus, 1758) Erlenwürger, Erlenrüßler - Osier weevil [ Coleoptera , Curculionidae ] |
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Verbreitung |
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Weit verbreitet in Europa. |
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Wirtspflanzen |
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Erlen, Pappeln (besonders Pappelklone) und Weiden. |
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Merkmale |
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Es handelt sich um 6-9 mm große, recht robuste Käfer. Der Körper ist schwarz, das Hinterende charakteristisch weiß gefärbt. |
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Die ausgewachsene Larve ist gelb gefärbt und etwa 10 mm lang. Sie besitzt eine dunkelbraune Kopfkapsel und schwarze Mundwerkzeuge. |
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Biologie |
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Generationsdauer zweijährig: Bionomieformel: 58 - 5,7 / 7 + 8, 8 |
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Im Frühjahr kriechen die Käfer aus der Bodenstreu, wo sie überwintert haben. Die Eiablage erfolgt im Mai-Juli an rissigen Rindenstellen junger Bäumchen, oft auch in Wunden. Die Eizeit liegt bei ca. 2-3 Wochen. |
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Die Junglarven erscheinen ab Mai. Sie dringen zunächst unter die Rinde. Die Überwinterung erfolgt als Junglarve (L1) unter der Rinde. Der Larvenfraß wird ab April/Mai bis Juli des darauf folgenden Jahres fortgesetzt. |
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Verpuppung im Holz. Puppenruhe 2-3 Wochen. Schlüpfende Imagines erzeugen bis zum Spätherbst einen Stichfraß. Sie überwintern dann in der Bodenstreu. |
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Bedeutung |
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Der eigentliche Schaden wird durch den Larvenfraß verursacht! Die befallenen Pflanzen kümmern und können unter Umständen absterben. |
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Die Larven nagen zunächst Gänge in die Rinde, dann plätzen sie unter der Rinde. Schließlich steigen sie im Holzkörper auf. Die Gänge können bis zu 10 cm lang sein. Die Nagespäne werden entweder im Gang belassen, oder durch Auswurflöcher ausgestoßen. Aus dem letzen Auswurfloch schlüpft schließlich der Jungkäfer. |
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Merksatz für Forststudenten: |
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'Cryptorrhynchus lapathi, an der Erle frißt das Vieh' |
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