|
Brachyderes incanus L. Gemeiner Graurüßler, Grauer Kiefernnadelrüßler [ Coleoptera , Curculionidae ] |
|
Verbreitung |
|
Nord- und Mitteleuropa, südlich bis Mittelitalien, östlich bis zum Nord-Balkan. |
|
Wirtspflanzen |
|
Kiefern (teilweise auch Lärche u.a. Koniferen). |
|
Merkmale |
|
Imagines |
Der 8-11 mm lange, schwarze Körper ist mit kupfrigen Schuppen bedeckt. Der Rüssel ist breit und kurz. |
|
|
Larven |
Der Körper der Larven ist weiß. Die Hinterleibssegmente sind quer unterbrochen, auf der vorderen Häfte findet sich eine charakteristische Beborstung:
|
|
|
Puppen |
Auf den Hinterleibsringen finden sich dorsale Querreihen mit je 8 Warzen, darauf inseriert je eine kurze Borste. |
|
|
Biologie |
|
Die Generationen sind einjährig. |
|
Imagines |
Die Imagines erscheinen meist Anfang August. Ihre Lebenserwartung kann mehrere Jahre betragen. Sie überwintern im Boden. |
|
Eiablage |
Im Frühjahr legen die Weibchen Eier in Gruppen von 30-125 in den Boden ab. Die Eizeit liegt, je nach Temperatur, bei 2-6 Wochen. |
|
Larven |
Die Larven fressen an den Wurzeln der Kiefer und anderer Pflanzen. |
|
Verpuppung |
Die Verpuppung erfolgt überwiegend im Hochsommer, die Puppenruhe beträgt etwa 3 Wochen. |
|
Bedeutung |
|
Befallen werden Kiefernheiden im Schonungsalter, allerdings auch ältere Kiefernbestände. Die Larven fressen an den Wurzeln, der dabei erzeugte Schaden ist meist nicht von Bedeutung. Die Imagines erzeugen den eigentliche Schaden. Sie benagen, vor allem Nachts, die Kiefernnadeln, meist die nahe der Endknospen:
Der Fraß der Altkäfer im Frühjahr ist meist von geringerer Bedeutung, da ihre Zahl niedriger ist. Größere Schäden werden durch die Jungkäfer im Herbst verursacht, da ihre Zahl i.d.R. höher ist.Ein Schaden wird besonders in Kombination mit Dürre und Schütte kritisch. |
|
Last
modified: |