Eigelege des Pappelblattkäfers - Melasoma populi

Melasoma populi

Pappel- oder Weidenblattkäfer

[ Coleoptera , Chrysomelidae ]

© Uwe Schneehagen


Verbreitung

Europa


Wirtspflanzen

An Pappeln (Populus) und Weiden (Salix).


Merkmale

Imagines des Pappelblattkäfers - Melasoma populi

Käfer: Länge 8-12 mm, Körper stark gewölbt. Rote Elytren, Hinterwinkel der Elytren geschwärzt.

Eier: Länglich oval mit gerundeten Enden, ca. 1*0.6 mm, gelb bis orangerot, manchmal auch violett.

Die Larven sind vom Chrysomeliden-Typ, schwarz ins grünliche gehend, mit starker Behaarung.


Biologie

Imagines und Larven von M. populi entwickeln sich phytophag an Blättern, wo sie einen Lochfraß verursachen. Es werden 2-3 Generationen pro Jahr durchlaufen. Die einzelnen Generationen können sich überschneiden.

Imagines

Die Überwinterung erfolgt als Imago am Boden. Sie erscheinen im Mai/Juni und führen dann an Weiden und Pappeln zunächst einen Reifefraß aus, wobei sie unregelmäßige Löcher in den Blättern erzeugen.

Eier

Ein Weibchen kann bis zu 1000 Eier ablegen. Die Eier werden in Gruppen von ca. 20-30 Eiern auf die Unterseite der Blätter abgelegt. Die Eizeit beträgt 5-12 Tage.

Larven

Sie skelettieren Blätter. Es werden 3 Larvenstadien durchlaufen. Die Larvalentwicklung beträgt ca. 3 Wochen.

Puppen

Verpuppung: Meist freihängend, seltener am Boden.


Forstliche Bedeutung

Die forstliche Bedeutung ist meist gering, in Pappelgärten kann die Art aber Probleme verursachen. Starker Befall hat Zuwachsverluste, besonders bei jüngeren Pflanzen, zur Folge.


sonstiges

Der Pappelblattkäfer ist den Weidenblattkäfern Melasoma saliceti und M. tremulae sehr ähnlich.


Bestimmungsübungen an Insekten

Last modified: 27.01.03