|
Melasoma populi Pappel- oder Weidenblattkäfer [ Coleoptera , Chrysomelidae ] |
|
|
Verbreitung |
|
Europa |
|
Wirtspflanzen |
|
An Pappeln (Populus) und Weiden (Salix). |
|
Merkmale |
|
Käfer: Länge 8-12 mm, Körper stark gewölbt. Rote Elytren, Hinterwinkel der Elytren geschwärzt. |
|
|
Eier: Länglich oval mit gerundeten Enden, ca. 1*0.6 mm, gelb bis orangerot, manchmal auch violett. |
|
|
Die Larven sind vom Chrysomeliden-Typ, schwarz ins grünliche gehend, mit starker Behaarung. |
|
|
Biologie |
|
Imagines und Larven von M. populi entwickeln sich phytophag an Blättern, wo sie einen Lochfraß verursachen. Es werden 2-3 Generationen pro Jahr durchlaufen. Die einzelnen Generationen können sich überschneiden. |
|
Imagines |
Die Überwinterung erfolgt als Imago am Boden. Sie erscheinen im Mai/Juni und führen dann an Weiden und Pappeln zunächst einen Reifefraß aus, wobei sie unregelmäßige Löcher in den Blättern erzeugen. |
|
Eier |
Ein Weibchen kann bis zu 1000 Eier ablegen. Die Eier werden in Gruppen von ca. 20-30 Eiern auf die Unterseite der Blätter abgelegt. Die Eizeit beträgt 5-12 Tage. |
|
Larven |
Sie skelettieren Blätter. Es werden 3 Larvenstadien durchlaufen. Die Larvalentwicklung beträgt ca. 3 Wochen. |
|
Puppen |
Verpuppung: Meist freihängend, seltener am Boden. |
|
Forstliche Bedeutung |
|
Die forstliche Bedeutung ist meist gering, in Pappelgärten kann die Art aber Probleme verursachen. Starker Befall hat Zuwachsverluste, besonders bei jüngeren Pflanzen, zur Folge. |
|
sonstiges |
|
Der Pappelblattkäfer ist den Weidenblattkäfern Melasoma saliceti und M. tremulae sehr ähnlich. |
|
Last
modified: |