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Tetropium castaneum Fichtenbock [ Coleoptera , Cerambycidae ] |
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Verbreitung |
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In Fichten- und Kiefernwäldern Europas, aber auch in Sibirien, in der Mongolei, Korea, Sachalin und Japan. |
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Wirtspflanzen |
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Die Larven entwickeln sich in Fichten und Kiefern |
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Merkmale |
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Imagines: Körper flach, 9-18 mm lang. Elytren braun, Kopf, Halsschild und Beine Schwarz. |
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Larven: Hellhäutig, länglich, im Querschnitt etwas abgeflacht, Körper weich. Prothorax halbmonförmig, kräftig chitinisiert, überwallt den hinteren Teil des Kopfes. Brustbeine kurz, Abdominalsegmente nur mit kurzen Stummeln. Ausgewachsen erreichen die Larven eine Länge von 15-25 mm. |
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Puppen: 10-20 mm lang, ähnlich gefärbt wie die Larven. |
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Biologie |
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Imagines |
Je nach Ort und Witterung erscheinen die Käfer im Mai. Sie schwärmen an warmen, sonnigen Tagen, fliegen frisch geschlagene Stämme aber auch lebende Bäume an und kopulieren dort. |
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Eier |
Das Weibchen legt 80-10 Eier unter die Rindenschuppen der Wirtsbäume. |
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Larven |
Nach 14 Tagen schlüpfen die Larven und fressen in der Kambialzone, wobei sie die Innenrinde tief und den Splint nur schwach furchen. Sie erzeugen unregelmäßig geschlängelte, zentimeterbreite Fraßgänge. Gegen Ende des Sommers bohren sich die Altlarven tiefer in das Holz ein und erzeugen zur Verpuppung ihre Hakengänge. |
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Puppen |
Der Eingang der Puppenkammer wird mit Holzspänen verstopft und die Puppenkammer selbst mit feinem Genagsel ausgefüllt. |
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Nach etwa 14 Tagen verlassen die Käfer den Stamm durch ein ovales Ausbohrloch. |
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sonstiges |
Je nach Witterung kann er im selben Jahr noch eine weitere Generation erzeugen, die dann in Form ihres Larvalstadiums überwintern. |
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Bedeutung |
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Der Fichtenbock ist nicht nur ein technischer Schädling (Verluste bis zu 40%), da er neben frisch geschlagenen Stämmen auch gesunde Bäume in Altbeständen angreift. Schäden sind besonders dann zu verzeichnen, wenn die Bestände durch Trockenheit, Luftverschmutzung, parasitische Wurzelpilze oder andere Insekten geschwächt wurden. |
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