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Saperda populnea L. Kleiner Pappel- oder Aspenbock [ Coleoptera , Cerambycidae ] |
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Verbreitung |
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Ganz Europa, überall häufig. |
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Wirtspflanzen |
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Populus sp., besonders Populus tremula und Kanadapappel, seltener Salix-Arten. |
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Merkmale |
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Imagines: Größe 9-15 mm, walzenförmiger Körperbau. Vordere Körperhälfte mit lang abstehenden Haaren. Halsschild mit 2 kräftig gelben Längsstreifen, Elytren jeweils mit 4-5 gelben Haarfleckchen. |
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Larven: Körper bis 20 mm lang. |
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Biologie |
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Generation 2-jährig: Bionomieformel: 56 - 6, A, 4/5 + 57 |
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Imagines |
Die Imagines verlassen ihren Verpuppungsort im Mai durch ein rundes Flugloch von 3-4 mm Durchmesser. Die Flugzeit dauert bis etwa Juli. Sie verursachen einen Reifungsfraß an Blättern und Trieben. |
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Eier |
Die Weibchen nagen eine kurze seichte Querfurche in die Rinde. Darunter wird ein tiefer Eischlitz erzeugt, der bis in den Splint reicht. |
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Vom Eischlitz ausgehend wird ein hufeisenförmiger, nach oben offener, Bogen oberflächlich in die Rinde genagt. Anschließend führt das Weibchen die Legeröhre in den Eischlitz ein. |
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Dabei entfernt es ein Stück Rindenpartie und legt das Ei in die so entstandene Ei-Insel. Schon kurz nach der Eiablage entstehen um diese Ei-Insel Wucherungen. Ein Weibchen kann bis zu 100 Eier ablegen. Die Embryonalentwicklung beträgt ca. 10-14 Tage. |
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Larven |
Die schlüpfenden Junglarven ernähren sich zunächst von diesen Wucherungen. Im Laufe der Zeit entstehen, zumindest bei Pappeln, an diesen Stellen gallartige Verdickungen. Im Spätsommer dringen die Larven in die Markröhre vor und legen einen 3-5 cm langen Zentralgang an. |
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Die Larven überwintern 2 mal. |
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Puppen |
Die Verpuppung erfolgt im Frühjahr des dritten Jahres kopfabwärts am Ende des Zentralganges. |
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Bedeutung |
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S. populnea ist ein bedeutender Schädling an Jungpappeln. Starker Befall führt zum Absterben und Abbrechen von Trieben. Als Folge davon verbuscht die Krone und es kann zur Stammkrümmung kommen. Die Wucherungen ermöglichen Infektionen durch Pilze. |
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Andere Arten an Pappel |
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z.B. Großer Pappelbock - Saperda carcharias: Er entwickelt sich an Pappeln und Weiden, vorzugsweise in 5-20jährigen Bäumen. Larven bis 40 mm lang. |
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