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Plagionotus arcuatus L. Eichenwidderbock [ Coleoptera , Cerambycidae ] |
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Der Eichenwidderbock P. arcuatus gleicht P. detritus, ist aber bei uns häufiger anzutreffen. |
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Verbreitung |
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Ganz Europa bis zum Kaukasus. Auch in Kleinasien und Afrika. |
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Wirtspflanzen |
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Hauptsächliche Eichen, gelegentlich auch Buchen und Hainbuchen. |
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Merkmale |
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Käfer: Größe 15-20 mm. Körper schwarz, Kopf und Pronotum mit 2 gelben manchmal unterbrochenen Querbinden. Scutellum gelb. Elytren mit 5-6 gelben Querbinden. Antennen und Beine gelbrot. |
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Larven: Gelbweiß, bis 40 mm lang, mit typischer Verbreiterung der vorderen Körperhälfte. Damit ist ein Wechsel von einem kreisförmigen zu einem elliptischen Querschnitt verbunden. |
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Puppen: Pupa libera, bis 20 mm lang. Der Kopf ist dicht mit hakenförmigen Dornen besetzt. |
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Biologie |
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Es wird eine Generation pro Jahr durchlaufen |
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Die Käfer sind wärmeliebend und schwärmt deshalb erst im Mai/Juni (im Osten kann sich das Schwärmen bis in den August hineinziehen. Schlüpfende Käfer verlassen ihren Stamm durch ein ovales Schlupfloch. |
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Eiablage: Die Eier werden in Rindenritzen abgelegt. Bevorzugt werden besonnte Teile kränkelnder stehender oder gefällter Bäume. |
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Die Larven fressen zunächst im Bast Gänge, die 1-2 m lang werden können und schon bald in den Splint einschneiden. Sie sind mit Genagsel und Kot gefüllt. |
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Verpuppung: Zum Ende der Larvalentwicklung wird ein Hakengang erzeugt, in der die Verpuppung erfolgt. Er greift tief ins Holz ein (bis zu 10-15 cm tief) und ist ca. 6 cm lang. Die Verpuppung erfolgt nach der Überwinterung. |
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Forstliche Bedeutung |
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Der Schaden ist überwiegend technisch und beruht auf die Hakengänge. Angegriffen werden neben kränkelnden stehenden Bäumen besonders frischgefällte, mit Rinde lagernde Stämme. Bei Massenvermehrungen wurden auf sonnig gelagerten Eichenstämmen bis zu 35 Ausbohrlöcher pro laufendem Meter gezählt. |
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