|
Leptura rubra Roten Halsbock [ Coleoptera , Cerambycidae ] |
|
|
Mit einer Körpergröße von 10-19 mm gehört L. rubra zu den größten der 20 mitteleuropäischen Leptura-Arten. |
|
Verbreitung |
|
Paläarktis, in Europa bis Nordfennoskandien, selten in England und Schottland; Nordbalkan. Der Rote Halsbock ist bei uns einer der häufigsten Bockkäfer. Man findet die Tiere auf Lichtungen, Wiesen, an Waldwegen, im Bergvorland und im Gebirge. |
|
Merkmale |
|
Männchen und Weibchen sind unterschiedlich gefärbt. Die matten, schwarz behaarten Flügeldecken des Männchens sind gelb, die des Weibchens rot gefärbt. |
|
Biologie |
|
Die Käfer halten sich gerne auf Dolden und Korbblütlern auf. Die Larven entwickeln sich in totem Holz, Stubben, Stämmen und Ästen von Fichten, Tannen und Kiefern. Hier erzeugen sie unregelmäßige Gänge im Splint und tragen durch ihre große Zahl zur Zersetzung von altem Holz bei. Die schlüpfenden Imagines nagen sich rundliche Ausbohrlöcher. |
|
|
Wie auch viele andere Bockkäferarten, kann Leptura rubra Knarrgeräusche (Stridulation) erzeugen. Sie sind gut zu hören, wenn man die Tiere in die Hand nimmt. Erzeugt werden diese Töne, indem die Tiere mit dem Halsschild über eine Schrillplatte des Mesothorax streichen. |
|
|
Last
modified: |