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Hylotrupes bajulus (L.) |
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Hausbock |
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[ Coleoptera , Cerambycidae ] |
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Der Hausbock gilt in seinem Verbreitungsgebiet als bedeutender Zerstörer von vorbereitetem, verbauten Nadelholz. Genau genommen ist es die Larve, die den Schaden anrichtet und oft auch als Großer Holzwurm bezeichnet werden. |
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Verbreitung |
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Der Hausbock ist in fast ganz Europa und Kleinasien verbreitet. Er fehlt lediglich in Irland und dem hohen Norden. Nur vereinzelt tritt er in den wärmeren Landesteilen von Norwegen, Finnland und England auf. H. bajulus wurde nach Südafrika, Südamerika und die USA verschleppt. |
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Wirtspflanzen |
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Er befällt in erster Linie Fichte und Kiefer, hegt aber auch an Lärche und Tanne. Laubholz und ganz frische Hölzer werden gemieden. Laubholz ist giftig für die Larven und Kernholz (z.B. der Kiefer und Lärche) eher ungeeignet. Bei Meldungen von Laubholzbefall scheint es sich eher um Verwechslungen mit Hesperophanes cinereus zu handeln. |
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Merkmale |
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Imagines |
Käfer 8-20 mm, pechschwarz bis braun, fein grau behaart. Die Elytren sind manchmal blaß braungelb gefärbt und tragen 2 querbindenähnliche weiße Flecke. |
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Larven |
Länge der ausgewachsenen Larven 15-30 mm; langgestreckt, im Querschnitt rundoval. Thorakalbeinpaare bis auf kurze Stummel reduziert. |
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Biologie |
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Imagines |
Die Käfer schwärmen von Juni bis August. Sie sind Blütenbesucher und haben eine Lebenserwartung von 2-4 Wochen. |
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Eiablage |
Bei warmen Wetter legen die Weibchen um 200-400 Eier in Form von 3-7 Gelegen (a 30-160 Eier) tief in schmale Holzrisse ab. Die Eizeit hängt stark von der Temperatur ab und liegt etwa bei 2-3 Wochen. |
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Larven |
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Verpuppung |
Der Verpuppung erfolgt unmittelbar unter der Holzoberfläche. Nach außen verbleibt oft nur eine ganz dünne Schicht, die sich als »Fenster« abzeichnet. Dieses Fenster erleichtert dem geschlüpften Käfer das verlassen des Holzes. Es wird eine Puppenwiege hergestellt, die mit Genagsel ausgepolstert ist. Die Puppenruhe liegt bei 2-4 Wochen. Nach dem Schlüpfen verbleibt ein ovales Ausflugloch. |
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Entwicklung |
Die Entwicklungsdauer ist stark abhängig vom Eiweißgehalt, Temperatur und Feuchtigkeitsgehalt des Holzes und liegt bei 2-10 Jahren, gewöhnlich bei 3-5 Jahren. |
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Forstliche Bedeutung |
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Diagnose |
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Schutz & Bekämpfung |
Eine Bekämpfung sollte stets durch einen Fachmann erfolgen, da die Bekämpfung bau- und holzschutztechnische Fachkenntnisse voraussetzt. Je nach Situation bieten sich zur Bekämpfung chemische Mittel, Durchgasungsmittel und Heißluft an. |
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Literatur |
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